Weihnachtsgeld Tag für die große Bescherung

Mehr als jeder zweite Beschäftigte erhält dieses Jahr Weihnachtsgeld, häufig mit der heutigen Gehaltsüberweisung. Der Handel hofft auf volle Innenstädte. Zu Recht, denn bei vielen Firmen sind die Zahlungen diesmal höher.
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Mehr als die Hälfte der Beschäftigten erhält Weihnachtsgeld – der Handel hofft auf steigende Umätze. Quelle: ap

Mehr als die Hälfte der Beschäftigten erhält Weihnachtsgeld – der Handel hofft auf steigende Umätze.

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DüsseldorfHaben Sie heute schon auf Ihren Kontostand geschaut? Wenn nicht, holen Sie das nach. Denn er könnte sich positiv verändert haben. Dann nämlich, wenn Sie zu den Beschäftigten gehören, die von ihrem Arbeitgeber ein Weihnachtsgeld erhalten. Das wird meistens mit dem November-Gehalt ausgezahlt. Und letzter Zahltag ist häufig Freitag, der 30. November.

Über ein Weihnachtsgeld können sich in diesem Jahr mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer freuen – rund 14 Millionen sind es nach Schätzungen von Experten. Genauere Zahlen gibt es nicht. „In Unternehmen mit Tarifvertrag sind es 70 Prozent und in Unternehmen ohne Tarifvertrag 42 Prozent“, sagte Reinhard Bispinck, Leiter des WSI-Tarifarchivs der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung. Das hat eine Umfrage seiner Einrichtung ergeben.

Es gibt aber Unterschiede zwischen dem Westen und dem Osten Deutschlands. Während im Westen knapp 60 Prozent Weihnachtsgeld bekommen, sind in es in Ostdeutschland lediglich rund 40 Prozent, zeigen Zahlen des WSI-Tarifarchivs. Teilweise sind die unterschiedlichen Zahlungen auch in Tarifverträgen festgeschrieben.

Die gute Nachricht: Viele Arbeitnehmer erhalten 2012 eine größere Sonderzahlung als im Vorjahr. Bei rund sieben Millionen Beschäftigten überweisen die Arbeitgeber mehr Geld. Grund dafür sind die höheren Tarifabschlüsse in zahlreichen Branchen, wie die Böckler-Stiftung herausgefunden hat.

Da das Weihnachtsgeld in den meisten Tarifverträgen prozentual vom Bruttogehalt gezahlt wird, erhöht sich mit den Tarifabschlüssen also auch die Sonderzahlung. Zahltag für Arbeitgeber! In vielen Fällen können sich die Arbeitnehmer über das sogenannte 13. Monatsgehalt freuen. Es gibt volle 100 Prozent eines Brutto-Monatsgehalts obendrauf.

Die Zahlung ist quer durch alle Branchen üblich. Energieunternehmen wie EnBW zahlen es, die Deutsche Bank und die Commerzbank oder auch die Deutsche Post. Chemieunternehmen wie BASF und Bayer zahlen als „Jahresleistung“ immerhin noch 95 Prozent des Bruttogehalts, bei den Autobauern Daimler und Opel gibt es nicht mehr als 55 Prozent.

„Tradierte Gehaltsbestandteile abgeschafft“
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5 Kommentare zu "Weihnachtsgeld: 30. November – der Tag für die große Bescherung"

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  • @Rechner
    Falls Sie es noch nicht gemerkt haben: Sie sind rechts und zwar extrem am Thema vorbei.

    Eine seltsame Aktivität: Abstruse rechtsextreme Verschwörungstheorien abzusondern um damit den einen oder anderen Wirrkopf zu mobilisieren?

    Nur wenige Deutsche, Sie wahrscheinlich auch nicht, kennen einen Juden oder den Staat Israel, aber einige, so wie Sie, haben (Vor)Urteile parat. Definieren Sie sich über ihre Feindbilder? Das ist ein sinn- und freudloses Leben Herr Rechner.

  • Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.


  • Ich möchte mich bei meinen 14 Gehältern, u.a. auch einem als Weihnachtsgeld nicht beschweren, doch beim Blick auf die Abzüge werde ich nachdenklich...; sollten diese nicht für in D relevante Dinge verplant werden, sondern Richtung Süd- und Südosteuropa verbraten werden? Schade!

  • Der Handel hofft...
    Die Energieversorger wissen...
    Der Finanzminister auch...

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