Weltweit wollen die Unternehmenslenker wieder eher expandieren als sparen
Es muss wieder mehr Geld in die Kasse

Weltweit haben sich die Prioritäten der Unternehmenslenker verschoben – die Bosse wollen nicht länger knausern ohne Ende, sondern endlich wieder eher expandieren als sparen.

Große Herausforderungen fordern große Taten. Im Falle der wirtschaftlich angeschlagenen Süddeutschen Zeitung (SZ) dürfen es außerdem auch große Worte sein. Mit „hochklassiger Literatur“ will das Medium künftig die Erträge steigern: Jeden Samstag erhalten Käufer der SZ einen Roman aus dem 20. Jahrhundert für 4,90 Euro – Abonnenten kommen noch ein bisschen günstiger weg.

Über 50 Wochen lang verlegt die Zeitung je ein Buch wie Umberto Ecos „Im Namen der Rose“. Damit will der Süddeutsche Verlag nach Aussagen des Geschäftsführers Klaus Josef Lutz, „das Profil der Zeitung“ stärken und „zur Bindung von alten wie neuen SZ-Lesern“ beitragen. Drei Millionen Euro will er deshalb in die Werbekampagne für die Aktion stecken.

Ganz schön viel Geld für ein ungewöhnliches Projekt, zumal von einem Unternehmen, das nach Medienberichten noch im vergangenen November finanziell in den Miesen stand. Doch laut einer Studie von IBM Business Consulting Services ist ein Engagement wie dieses längst nicht mehr ungewöhnlich: Weltweit haben sich die Prioritäten der CEOs verschoben – die Bosse wollen nicht länger knausern ohne Ende, sondern endlich wieder Kohle machen.

„Die meisten Unternehmen haben mittlerweile dafür gesorgt, dass sie für den Aufschwung gut aufgestellt sind“, urteilt David Dockray, Geschäftsführender Partner von IBM Business Consulting Services in Europa, Mittlerer Osten und Afrika. „Dem Wunsch nach Wachstum liegt eine weltweit optimistische Erwartungen für die wirtschaftliche Entwicklung zugrunde.“

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