Wendelin Wiedeking: Ex-Porsche-Chef verdiente 2008 über 100 Millionen Euro

Wendelin Wiedeking
Ex-Porsche-Chef verdiente 2008 über 100 Millionen Euro

Wendelin Wiedeking ist der erste angestellte Manager Deutschlands, der in einem Jahr mehr als 100 Millionen Euro verdient hat. Der Ex-Porsche-Chef knackte die Marke im Jahr 2008. Das geht aus einer Anklageschrift hervor.
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HamburgDer ehemalige Chef des Autobauers Porsche, Wendelin Wiedeking, hat im Geschäftsjahr 2007/2008 insgesamt 100,6 Millionen Euro verdient. Er sei damit der erste angestellte Manager Deutschlands, der die 100-Millionen-Grenze überschritten habe, berichtete der „Spiegel“ am Freitag vorab aus seiner neuen Ausgabe. Das Magazin beruft sich auf eine Anklageschrift der Staatsanwaltschaft Stuttgart gegen Wiedeking und den ehemaligen Porsche-Finanzvorstand Holger Härter.

In der Anklage sei das Gehalt des Ex-Porschechefs aufgeschlüsselt, berichtete der „Spiegel“ weiter. Demnach erhielt Wiedeking ein Festgehalt von zwei Millionen Euro und eine Tantieme von 500.000 Euro. Der Rest des Rekordgehalts sei durch eine Gewinnbeteiligung von rund 98 Millionen Euro zustande gekommen.

Die Gewinnbeteiligung geht laut Bericht auf das Jahr 1992 zurück. Damals habe Wiedeking mit seinem Privatvermögen gehaftet, um dem zu dieser Zeit angeschlagenen Autokonzern bei Banken neues Geld zu beschaffen. Dafür gewährten ihm die Eigentümerfamilien Porsche und Piëch dem Bericht zufolge eine Gewinnbeteiligung.

In dem Verfahren vor dem Oberlandesgericht in Stuttgart gegen Wiedeking und Härter geht es um die gescheiterte Übernahme des Volkswagen-Konzerns durch Porsche. Beide Manager sind wegen des Verdachts der Marktmanipulation angeklagt.

afp 
AFP news agency (Agence France-Presse) / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Wendelin Wiedeking: Ex-Porsche-Chef verdiente 2008 über 100 Millionen Euro"

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  • Jenseits eines gewissen Betrages, der individuell unterschiedlich ausfallen mag, jedoch etwa im kleinen zweistelligen Millionenbereich liegen sollte, spielt Geld kaum eine Rolle mehr - es sei, um den Neid naiver Zeitgenossen heraus zu fordern.

    Ausgeben kann man es nicht, nur verdummen - und das kaum einmal ganz allein.
    Da braucht es meist schon eine Ehefrau, Freundin oder Gefährtin dazu. Und dann geschieht es auch zu Recht.

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