Werbeschlacht von ALDI und Lidl
Discount ohne Ende

Discounthandelsunternehmen haben eine neue Werberunde eingeläutet. Dies ergibt eine aktuelle Auswertung des Medienforschungsunternehmen Nielsen Media Research GmbH.

So haben die preisaggressiven Handelsunternehmen von Januar bis Mai 2004 insgesamt 50 Millionen Euro (Brutto) mehr in Werbung investiert als im Vorjahr. Dies entspricht einem Plus von 20 Prozent. Besonders deutlich legte hier die größte deutsche Discountkette ALDI zu, die 96 Millionen Euro (Brutto) investierte und damit 45 Prozent mehr als im Vorjahr.

Betrachtet man nur den Monat Mai steigerte ALDI seine Werbeinvestitionen sogar um 75 Prozent. Top-Werbungtreibender bleibt hingegen der unmittelbare Wettbewerber Lidl mit 128 Millionen Euro (Brutto im Zeitraum Januar bis Mai 2004), was einem Plus von 25 Prozent entspricht. Mit ihrer Werbeaggressivität scheinen die Discounter auf ihre Umsatzzahlen zu reagieren, die laut der "Lebensmittel Zeitung" in diesem Jahr stagnierten beziehungsweise leicht sanken.

"Mit ALDI und Lidl investieren Unternehmen in Werbung, deren Werbewirkungsforschung jeden Abend an der Kasse stattfindet. Würde Werbung nicht funktionieren, würden gerade diese beiden preisaggressiven Unternehmen nicht so stark werben." kommentiert Ludger Vornhusen, Geschäftsführer Nielsen Media Research, diese Entwicklung.

www.nielsenmedia.com

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