Werbung ist "sittenwidrig"
Gericht fordert eindeutige Preise für Klingeltöne

Wirbt der Betreiber einer Mehrwertdienst-Rufnummer in einer Jugendzeitschrift für das Herunterladen von Handy-Klingeltönen, muss er die angesprochenen Minderjährigen in einer für die Jugendlichen verständlichen Sprache über die Kosten informieren.

Wirbt der Betreiber einer Mehrwertdienst-Rufnummer in der Jugendzeitschrift Bravo unter der Headline "Nur das Beste für dein Handy" für das Herunterladen von Handy-Klingeltönen, muss er die angesprochenen Minderjährigen in einer für die Jugendlichen verständlichen Sprache über die Kosten und die durchschnittliche Downloadzeit informieren.

Weil ein Anbieter das nicht beachtet hatte, hielt das Kammergericht in Berlin dessen Werbung für sittenwidrig; er habe die Unerfahrenheit der Jugendlichen ausgenutzt.

KG Berlin, Az.: 5 U 95/04

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