Werner Flume
Der Jahrhundertjurist

Werner Flume hat viele Juristen beeinflusst – und das Handelsblatt stark geprägt. Heute wird er 100 Jahre alt.

DÜSSELDORF. Wenn ein bedeutender Mann 100 Jahre alt wird, ist jede Würdigung eine Wiederholung: Sein Lebenswerk ist schon ein Dutzend Mal vermessen, beschrieben, kommentiert worden. Neu ist nur noch, dass unser Mann schon wieder ein gutes Stück älter geworden ist.

Werner Flume erreicht heute das biblische Alter von 100 Jahren. Dass seine Dissertation das erschröckliche Thema „Studien zur Akzessorietät der römischen Bürgschaftsstipulationen“ hatte, ist oft genug geschrieben worden. Aber dieses sicherlich bedeutende Werk ist nur von wenigen juristischen Freaks gelesen worden. Dass Professor Flume auch nicht nur wegen seines Alters den Beinamen „Jahrhundertjurist“ führt, wissen dagegen viele Menschen, das muss nicht mehr begründet werden.

Beschränken wir uns also darauf, aus der hundertjährigen Geschichte des Werner Flume einmal seine andere, hintergründigere Existenz zu beschreiben.

Wer weiß schon, dass der gebürtige Kamener nicht nur in der alpinen Welt der Jurisprudenz zu Hause war, sondern auch in den tristen Ebenen des Verlags- und Zeitungsgeschäftes, wo die eher praktische Vernunft walten soll? Und diese Ebene hatte einen Namen: Handelsblatt.

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