WestLB-Nachfolger
Dreesbach verlässt Portigon-Vorstand

Bis 2016 muss Portigon, Nachfolger der zerschlagenen WestLB, Dienstleistungstochter PFS an den Mann bringen – sonst droht die Abwicklung. Doch der Verkauf stagniert. Und nun geht auch noch Vorstand Stefan Dreesbach.
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DüsseldorfDer WestLB-Nachfolger Portigon muss künftig mit zwei Vorständen auskommen. Vorstandsmitglied Stefan Dreesbach scheide auf „eigenen Wunsch und im besten gegenseitigen Einvernehmen“ zum Jahresende aus, teilte Portigon am Dienstag mit. Die beiden verbliebenen Vorstandsmitglieder Kai Wilhelm Franzmeyer und Peter Stemper sollen Dreesbachs Aufgaben übernehmen.

Portigon liegt im Besitz des Landes NRW und muss Teile der Erbmasse der einst größten deutschen Landesbank WestLB abwickeln. Dreesbach hatte sich dabei um den Rückbau der Bilanz gekümmert. Zuletzt hatte es für Portigon aber einen Rückschlag gegeben: Der Verkauf der Dienstleistungstochter PFS liegt auf Eis. Dabei stehen Land und Portigon unter Zeitdruck.

Die EU-Kommission, auf deren Drängen hin auch die WestLB zerschlagen wurde, fordert einen Verkauf des Dienstleisters bis 2016. Gelingt dies nicht, droht der PFS im Jahr 2017 die Abwicklung.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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