Wettbewerb
Promotion mit Beitrag für den Schulsport zulässig

Der Cerealien-Hersteller Kellogg rief mit der Initiative "Kellogg`s Frosties für Schulsport" Schüler auf, Tony Taler zu sammeln und diese gegen Sportmaterialien für ihre Schule einzutauschen. Das Landgericht Bremen hat jetzt eine Klage des Verbraucherzentrale Bundesverbands e.V. gegen die Initiative abgewiesen.

Die Taler gab es in jeder Aktionspackung Kellogg`s Frosties und Kellogg`s Chocos, über das Internet in täglichen Verlosungen und über eine kostenpflichtige Telefonhotline (0,49 Euro pro Anruf). Das Unternehmen wollte mit dieser Aktion einen Beitrag zur Verstärkung des Schulsports leisten.

Das Landgericht Bremen argumentiert bei seiner Entscheidung, dass die Werbung nicht gegen die guten Sitten im Wettbewerb verstieße. Die Werbung sei weder unter dem Gesichtspunkt des psychologischen Kaufzwangs zu beanstanden noch läge ein Verstoß gegen das Kopplungsverbot vor. Die Unlauterkeit sei ausgeschlossen, da neben dem Kauf des Produktes gleichwertige Teilnahmealternativen zur Verfügung ständen, für die auch die Kenntnis des Produktes nicht Voraussetzung sei. Auch schade die Werbung nicht in unlauterer Weise dem Vertrauensverhältnis zwischen Schülern und Lehrern.

LG Bremen Az.: 12 0 533/03

www.kellogs.de

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