Willi Verhuven
Polizisten umgefahren: Prozess gegen Alltours-Chef geplatzt

Als Willi Verhuven im März zur Arbeit fuhr, blockierten eine Demonstration und ein Polizist seinen Weg. Die Menschenmenge umkurvte Verhuven. Den Beamten aber nahm er mit – auf seiner Motorhaube. Nun steht er vor Gericht.
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DuisburgNach knapp zwanzig Minuten ist der Prozess gegen Alltours-Chef Willi Verhuven überraschend geplatzt. Verhuven wird vorgeworfen, im Duisburger Innenhafen einen Polizisten angefahren zu haben, der einen Demonstrationszug abgesichert hatte. Die Richterin am Duisburger Amtsgericht vertagte das Verfahren am Mittwoch auf unbestimmte Zeit.

Hintergrund sind zwei Anträge der Verteidigung. Danach sollen zunächst ein weiteres medizinisches und ein neues Verkehrsgutachten eingeholt werden. Der 62-jährige Reiseunternehmer bestreitet den Vorwurf.

Angeblich soll der 61-jährige Alltours-Gründer im März einen Motorradpolizisten über den Haufen gefahren haben. Laut einer Schilderung der Polizei habe sich der Beamte noch am Scheibenwischer von Verhuvens Wagen festgehalten und stürzte weniger Meter später zu Boden. Dabei erlitt er eine Knieverletzung. Verhuven selbst sei weiter ins Büro gefahren, ohne sich um den verletzten Ordnungshüter zu kümmern.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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