Wolfgang Bernhard: Vom Sanierer zum Aufbauhelfer

Wolfgang Bernhard
Vom Sanierer zum Aufbauhelfer

Der ehemalige VW-Manager Wolfgang Bernhard berät den Autozulieferer Magna

WIEN. Seine Sympathie für Österreich ist unverkennbar: Erst arbeitet er für die Staatsholding ÖIAG, jetzt ist er für den österreichisch-kanadischen Zulieferkonzern Magna unterwegs. Wolfgang Bernhard meldet sich mit einem neuen Job zurück, nachdem es um den früheren Mercedes- und Volkswagen-Topmanager zuletzt ziemlich still geworden war.

Der 48-Jährige versucht jetzt dort wieder sein Glück, wo er sich am besten auskennt – in der Automobilbranche. Der Magna-Konzern bestätigte gestern einen Bericht des Fachmagazins „Automotive News“, dass Bernhard das österreichisch-kanadische Unternehmen (weltweit 80 000 Mitarbeiter, 25 Milliarden US-Dollar Umsatz) derzeit in Osteuropa berät. Magna bereitet trotz der weltweiten Autokrise den Bau eines neuen Werks in Russland vor. Magna, ein Konzern mit zwei Hauptsitzen in der Nähe von Wien und im kanadischen Bundesstaat Ontario, setzt mit seiner Konzernstrategie auf die Schwellenländer. Da der Absatz in den bislang wichtigsten Märkten wie in Nordamerika und Westeuropa stockt, sollen Länder wie Russland die Lücke füllen. Die Absatzkrise dort, davon ist Magna überzeugt, werde nicht allzu lange dauern.

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