Zentralstadion
Ermittlungen gegen Filmhändler Kölmel eingestellt

Die Staatsanwaltschaft hat ihre Ermittlungen gegen den Filmhändler Michael Kölmel (Kinowelt) wegen Subventionsbetruges beim Bau des Leipziger WM-Stadions eingestellt. Die im Zusammenhang mit der Finanzierung des Zentralstadions erhobenen Vorwürfe hätten sich nicht bestätigt, teilte die Staatsanwaltschaft am Montag mit.

HB LEIPZIG. Die Behörde hatte seit 2006 gegen Kölmel ermittelt, der Besitzer und Betreiber der Arena ist. Grundlage war eine Anzeige, wonach Kölmel angeblich zu hohe Baukosten angegeben und Subventionen missbraucht haben sollte.

Im November hatte das Amtsgericht München ein Verfahren gegen Michael Kölmel und seinen Bruder Rainer wegen des Verstoßes gegen das Aktiengesetz eingestellt. Kölmel war 2004 im Zusammenhang mit der Insolvenz seiner Münchner Kinowelt wegen Untreue und Insolvenzverschleppung zu einer Bewährungsstrafe und einer Geldstrafe verurteilt worden. Die von ihm in Leipzig neu gegründete Kinowelt hat sich in der zurückliegenden Zeit erfolgreich entwickelt.

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