Zielgruppenansprache
Mehrere Kanäle überzeugen auch die Zielgruppe 55Plus

Die Altersgruppe der Über-55-Jährigen wünscht sich vor allem die telefonische Ansprache. Dies ist das Kernergebnis einer neuen Studie, die die Hochschule Bremerhaven vorlegt. Für die Studie befragten die Forscher 254 Kunden in der Zielgruppe 55Plus im Januar 2007.

Die Studie, die die Forscher für eine Sparkasse in Norddeutschland durchführten, nennt als liebste Kommunikationswege der Zielgruppe 55Plus neben der traditionellen persönlichen Ansprache vor allem den telefonische Kontakt und den Brief. Die Best Agers stufen die Telefonansprache also nicht - wie häufig vermutet - als lästig, sondern vielmehr als gewünschte Informationsquelle ein.

Die Wissenschaftler resümieren: Je stärker die Automatisierung durch Selbstbedienung im Finanzsektor anhält, desto mehr Aufmerksamkeit ist der telefonischen Ansprache der Kunden zu widmen. Nur durch eine mehrkanalige Ansprache, die das Telefon bewusst als Kommunikationsweg einsetzt, ließe sich das Ertragspotenzial der Generation 55Plus voll ausschöpfen.

Die Ergebnisse der Befragung zeigen, dass bei einem für die Zielgruppe relevanten Thema die Outboundtelefonie mit einem vorab versandten Mailing eine erfolgreiche Form der Kundenansprache sein kann. Diese Kombination (Mailing und Telefonat) verspreche deutlich größere Erfolgsaussichten als die alleinige persönliche Ansprache in der Geschäftsstelle, urteilen die Forscher.

Bei der Generation 55Plus handele es sich insgesamt zwar um eine heterogene, aber äußerst attraktive Zielgruppe für die Call Center Branche. Das Potenzial zur telefonischen Ansprache dieser Zielgruppe werde in vielen Branchen noch unzureichend ausgeschöpft. Vor allem im Finanzsektor zeigten sich Ansatzpunkte zur Intensivierung der Kundenbeziehungen durch aktives Telefonmarketing.

www.hs-bremerhaven.de - Hochschule Bremerhaven

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