Zwei Tage für mündliche Verhandlung vorgesehen
Termin für Revision im Mannesmann-Prozess steht

Der Bundesgerichtshof hat einem Zeitungsbericht zufolge zwei Tage für die mündliche Verhandlung angesetzt. Der Strafprozess um die Prämien bei der Übernahme von Mannesmann durch Vodafone geht damit fast ein Jahr nach der Urteilsverkündung in eine neue Runde.

HB MÜNCHEN. Der Termin für die Revisionsverhandlung in Sachen Mannesmann steht fest. Wie die Süddeutsche Zeitung aus Karlsruher Justizkreisen erfahren haben will, hat der Bundesgerichtshof am 20. und 21. Oktober zwei Tage für die mündliche Verhandlung vorgesehen. Damit geht der Strafprozess um die Prämien bei der Übernahme von Mannesmann durch Vodafone fast ein Jahr nach der Urteilsverkündung in eine neue Runde.

Am 22. Juli 2004 hatte das Landgericht Düsseldorf alle sechs Angeklagten, darunter Ex-Mannesmann-Vorstandsvorsitzender Klaus Esser und Deutsche-Bank- Vorstandssprecher Josef Ackermann, vom Vorwurf der schweren Untreue frei gesprochen. Die Staatsanwaltschaft hatte ihnen zur Last gelegt, die 180 Mrd. Euro teure Übernahme von Mannesmann durch Vodafone Anfang 2000 genutzt zu haben, um Managern und Ex-Vorständen des Unternehmens Zahlungen in Höhe von fast 60 Mill. Euro zufließen zu lassen. Nach den Freisprüchen legten die Ankläger umgehend Revision ein.

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