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Zweite Betreuungsrechtsänderungsgesetz

Der Deutsche Bundestag hat am 18. 2. 2005 das Zweite ...

Der Deutsche Bundestag hat am 18. 2. 2005 das Zweite Betreuungsrechtsänderungsgesetz verabschiedet. Die Vorschriften werden zum 1. 7. 2005 in Kraft treten. Die Gesetzesänderungen sollen unnötige Betreuungen vermeiden sowie für Entbürokratisierung und Verfahrensvereinfachung im Betreuungswesen sorgen. Durch eine Pauschalierung der Vergütung und des Auslagenersatzes für Berufsbetreuer will man den ernormen Anstieg der Betreuungskosten seit 1992 in den Griff bekommen. Schließlich stärkt das neue Recht die Vorsorgevollmacht, indem die Beratungskompetenz der Betreuungsvereine und Betreuungsbehörden erweitert wird und Betreuungsbehörden künftig Vorsorgevollmachten beglaubigen können. Mit einer Vorsorgevollmacht können Bürgerinnen und Bürger einen anderen Menschen bevollmächtigen, ihre Angelegenheiten zu besorgen, wenn sie zu einem späteren Zeitpunkt dazu selbst nicht mehr in der Lage sein sollten. Ausführliche Informationen zum derzeit geltenden Betreuungsrecht sind auf den Internet-Seiten des Bundesministeriums der Justiz unter www.bmj.de/enid/Ratgeber/Betreuungsrecht_kh.html erhältlich.

Quelle: DER BETRIEB, 23.02.2005

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