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30.03.2007 
Auf den Teilnehmer-Mix achten

Alter und Berufserfahrung machen den Unterschied

Bei der Auswahl eines Executive MBA sollte man auf den Teilnehmer-Mix achten.

Auch bei berufsbegleitenden MBA-Programmen sind die Unterschiede groß. Executive MBA-Programme sind unterschiedlich lang, unterschiedlich aufgebaut und unterscheiden sich möglicherweise auch noch durch die Wahl verschiedener "locations", an denen einzelne Programmblöcke stattfinden.

Aber der vielleicht entscheidende Qualitätsunterschied ist auf den ersten Blick in den Programmbroschüren gar nicht sichtbar. Noch mehr als Vollzeit-MBA-Programme kommt es bei Executive-Programmen auf den Teilnehmer-Mix an: Wer sich nach zehn bis 15 Jahren im Job entschließt, einen MBA zu machen, möchte nicht mit Jungmanagern zusammen in einem Programm sitzen, von denen er nichts mehr lernen kann. Und wer jobmäßig in einem internationalen Kontext unterwegs ist (oder in Zukunft sein möchte) hat nichts davon, wenn er bei seinem MBA beispielsweise nur auf Deutsche stößt.

So empfiehlt sich bei der Auswahl eines Executive MBA-Programms dringend ein genauer Blick auf die Teilnehmerzusammensetzung. Gute Schulen weisen solche Informationen aus; die besseren geben sogar recht detaillierte Informationen über Durchschnittsalter der Teilnehmer, deren beruflichen Hintergrund (Berufserfahrung, Industrie) und natürlich auch die nationale Herkunft. Für Frauen ist möglicherweise auch der Frauenanteil in einem Programm ein Auswahlkriterium.

Als Faustregel kann man sich am Durchschnittsalter der Teilnehmer orientieren. Gleichwohl ist diese Zahl leicht irreführend, da der Berufseinstieg in den verschiedenen Ländern früher oder später stattfindet. Das heißt ein "junger" Brite und ein "älterer" Deutscher können unter Umständen gleich lange im Job sein. Besser ist daher die Angabe der durchschnittlichen Berufserfahrung in Jahren. Noch besser ist eine Auswertung nach Jobposition. Manche Schulen erfragen auch den Umsatz, den ein Manager verantwortet.

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