Wenn Sie auf Ihre World MBA Tour-Erfahrungen zurück blicken, was sind für Sie die positivsten Erlebnisse?
Für die Schulen ist die Teilnahme an diesen Messen eine erhebliche Investition, die sich oft nicht unmittelbar auszahlt. Für mich ist es deshalb am schönsten, zu sehen, dass potenzielle MBA-Studenten, die bei einer ersten Begegnung wegen unzureichender Berufserfahrung oder Geldmangel nicht reif für die Teilnahme an einem MBA-Programm und also eigentlich "verloren" waren, nach ein, zwei Jahren wieder kommen, wenn sich ihre Situation geändert hat. Unsere Investition hat sich dann also doch gelohnt!
Und was ist eine richtig schlechte Erfahrung?
In einigen Städten sind die Messen einfach überfüllt und wir haben nicht genug Zeit, um auf die MBA-Interessenten richtig einzugehen.
Sie sind auch schon ein paar Mal auf der World MBA Tour in Frankfurt, München und Berlin gewesen. Wie war es da?
Die Schulen, für die ich gearbeitet habe, waren sehr an MBA-Studenten aus Deutschland interessiert. Und da haben uns die Messen wirklich in Kontakt mit vielen guten Leuten gebracht.
MBA-Interessenten gehen mit ihren eigenen Erwartungen auf eine MBA-Messe. Was sind umgekehrt Ihre Erwartungen als Business School an die Messe-Besucher? Was sollten MBA-Interessenten tun, wenn Sie auf eine MBA-Messe gehen?
Aus Sicht der Schule würden wir diese persönlichen Begegnungen auf den Messen gerne dazu benutzen, die besonderen Vorteile unseres Programms zu diskutieren und wie unser Programm den spezifischen persönlichen Zielen eines potenziellen MBA-Studenten dienen kann. Wir würden uns also von Interessenten wünschen, dass sie nicht mit Fragen nach der Länge des Programms, der Höhe der Studiengebühren etc. kommen. Das kann man alles im Internet auf den Websites der Schulen finden! Die MBA-Messe sollte dazu dienen, das MBA-Programm zu finden, das wirklich am besten zu einem Interessenten passt. Und dann sollte man auch nicht unterschätzen, dass dies für einen Bewerber eine gute Gelegenheit ist, sich bei einer Schule gut zu präsentieren…
