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27.04.2007 
Die besten deutschen Business Schools

Neues aus der Bundesliga

von Christoph Mohr

Die Top-Liga der deutschen Business Schools bleibt klein. Und alle blicken nach Asien.

Der Zustand ist beklagenswert, und er ändert sich nicht: Unter den mittlerweile mehr als 150 MBA-Anbietern in Deutschland, gibt es nur eine Hand voll, die überhaupt den Anspruch erheben können, international mitzuspielen.

Denn es gibt nicht so etwas wie einen "deutschen" MBA. Der Master of Business Administration, ursprünglich eine anglo-amerikanische Erfindung, ist heute das internationale Manager-Diplom schlechthin, und wer sich als Anbieter auf diesen Markt begibt, der muss sich an internationalen Maßstäben messen lassen.

Dazu gehört auch eine Prüfung durch eine der beiden international maßgeblichen Akkreditierungsorganisationen, der US-amerikanischen AACSB oder der europäischen EFMD (equis).

Die guten Anbieter im deutschsprachigen Raum sind diesen Weg bereits vor einigen Jahren gegangen. So sind heute die Business Schools der Universitäten Frankfurt, Mannheim, St. Gallen, sowie die private Handelshochschule Leipzig und die WHU akkreditiert; hinzu rechnen kann man die ESCP-EAP (Berlin) und die Gisma Business School.

Das ist beklagenswert wenig. Zwar kündigen auch andere MBA-Anbieter immer wieder an, dass sie eine AACSB- oder equis-Akkreditierung anstreben, doch den Worten folgen dann keine Taten, sind also reine PR. Oder die Schulen schaffen schlicht und ergreifend die Prüfung nicht.

Neu in diesem Kreise ist seit Februar 2007 die Wirtschaftsuniversität Wien (WU), die bislang einzige österreichische Hochschule, die das equis-Gütesiegel erhalten hat. Auch sie ist konsequent den Weg der internationalen Anerkennung gegangen.

Gleichwohl ist eine Akkreditierung nicht mehr als eine Führerscheinprüfung. Sie sagt nur, dass der Anbieter gewisse Qualitätsstandards erfüllt, nicht aber wie gut er ist. Das Handelsblatt zeigt hier in seinem halbjährlichen Überblick, was sich die besten Anbieter im deutschsprachigen Raum an Neuem haben einfallen lassen.

Lesen Sie weiter auf Seite 2: Uni St. Gallen

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