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21.09.2006 

Gibt es auch Cases über deutsche Unternehmen?

Ja, viele sogar. Um nur ein paar Unternehmen zu nennen: Allianz, BMW, DaimlerChrysler, Hoechst, Mannesmann - und die fortu PowerCell GmbH.

Nicht alle Ihre Case Studies betreffen Unternehmen. Was sind Ihre ungewöhnlichsten anderen Fallstudien?

Es gibt jährlich Hunderte neuer HBS-Fallstudien, so dass dies eine schwierige Frage ist. Aber ein Beispiel, das einem sofort in den Sinn kommt, ist ein Case in elektronischer Form, der den Entscheidungsfindungsprozess beim Desaster des Space Shuttle Columbia betrifft. Der Case ist eine Simulation, die verschiedene Studenten in die Rolle von Entscheidungsträgern bei der NASA schlüpfen lässt, und ihnen erlaubt zu verstehen, wie, wo und warum Kommunikationswege zusammen brechen, was dann trotz der besten Absichten zu schrecklichen Folgen führt. Diese Erfahrung ist wirklich bemerkenswert und für jeden, der mit diesem Case gearbeitet hat, unvergesslich.

Atemberaubende Columbia-Fallstudie

Die Harvard Business School verkauft ihre case studies auch. Wie funktioniert das?

Wir haben Tausende Titel im Angebot. Alle werden über das Tochterunternehmen Harvard Business School Publishing vertrieben, auf deren Website es auch eine komplette Liste gibt. Hier kann man die Case studies auch online bestellen.

Und wieviel Geld bringt Ihnen das?

Die HBS case studies werden wir gesagt von Harvard Business School Publishing vertrieben. Zu dem Unternehmen gehören auch Harvard Business School Press, die Managementpublikation "Harvard Business Review", e-learning-Produkte und einige Newsletter. Im Finanzjahr 2004 beliefen sich die Einnahmen von Harvard Business School Publishing auf 98 Millionen US-Dollar, die der Schule wieder für ihre Forschung und ihren Lehrbetrieb zugute kommen.

Die Fragen beantwortete James Aisner, Director, Harvard Business School.
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