25. Oktober ist Starttermin
Baldiger Startschuss für Mittelstandssegement an der Börse

Die Deutsche Börse startet am 25. Oktober innerhalb des Freiverkehrs ihr Mittelstandssegment mit erhöhten Transparenzanforderungen.

HB FRANKFURT. Ziel des „Entry Standard“ sei, Unternehmen im Freiverkehr einen kostengünstigen Zugang zum Kapitalmarkt zu ermöglichen, teilte der Frankfurter Marktbetreiber am Montag mit. Diese Unternehmen - vor allem kleine und mittelständische Firmen - könnten ihre Aktien ohne großen Aufwand, hohe Kosten oder formellen Börsengang im neuen Segment listen lassen.

Die Notierung im Entry Standard ist den Angaben zufolge an Veröffentlichungspflichten geknüpft, die die Transparenz für Investoren erhöhen sollen. Die Anforderungen liegen allerdings deutlich unter den auch von der EU regulierten Segmenten Prime Standard und General Standard. Vorgeschrieben sind unter anderem die Veröffentlichung eines testierten Konzern-Jahresabschlusses und eines Zwischenberichts. Darüber hinaus müssen Unternehmen im Entry Standard wesentliche Unternehmensnachrichten oder Tatsachen, die den Börsenpreis beeinflussen können, unverzüglich auf der eigenen Website veröffentlichen. Die Entwicklung der im Entry Standard gelisteten Unternehmen soll durch einen eigenen Index abgebildet werden.

Im Freiverkehr der Deutschen Börse sind neben Anleihen, Optionsscheinen und Zertifikaten die Aktien von mehr als 5900 Aktien deutscher und ausländischer Unternehmen notiert.

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