Aktuelle Trendumfrage
Firmenversicherer sind häufig zu weit weg vom Kunden

Zwei Drittel der Industrieversicherer teilen ihren Kundenstamm in Segmente ein. Allerdings nutzt nur die Hälfte von ihnen diese Informationen für individuelle Betreuungskonzepte. Das ergibt die Studie „Quo vadis Industrieversicherung? von Agens.

HB DÜSSELDORF. Zudem findet die Entwicklung neuer Versicherungsprodukte primär in den Unternehmenszentralen statt. Nur ein Drittel der befragten Unternehmen haben spezielle Produktmanagement- und Projektorganisations-Abteilungen. Eine bedarfsorientierte Produktentwicklung ist somit aktuell eher die Ausnahme. Gerade im Firmengeschäft unterscheiden sich allerdings die Risiken und der benötigte Versicherungsschutz stark. Bei Standardprodukten steigt die Gefahr der Über- oder Unterversicherung. Die aktuelle Trendumfrage „Trendstudie Industrieversicherung – „Gespart ist verdient!“ von Aon und Handelsblatt.com geht unter anderem der Frage nach, nach welchen Kriterien Firmenchefs ihren Versicherungsanbieter auswählen und wie wichtig ihnen ein enges Verhältnis zum Vermittler ist.

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Um künftig besser auf den Versicherungsbedarf der Firmen eingehen zu können, avancieren Makler und spezielle Firmenvermittler mittlerweile zu den Hauptvertriebspartnern der Versicherungsunternehmen. Kundennähe und durch regionale Betreuung rücken stärker in den Fokus im Versicherungsvertrieb: Rund 80 Prozent der befragten Unternehmen nutzen die Ausschließlichkeitsorganisation als Vertriebspartner. Über diesen Vertriebsweg werden drei Viertel des Geschäfts im Industriesektor abgeschlossen.

Individuelle Betreuung kostet allerdings Zeit. Technische Hilfsmittel wie spezielle Software zur Risikoprüfung sollen den Berater vor Ort unterstützen und zeitlich entlasten. Ein Drittel der Firmenversicherer führt allerdings die Risikobewertung immer noch ohne jegliche IT-Unterstützung durch. Dies kann unter Umständen zu unterschiedlichen Ergebnissen bei der Risikobewertung führen. In vielen Versicherungsunternehmen ist daher noch eine qualitative Steigerung bei operativen und internen Risikoprozessen möglich. Die aktuelle Trendstudie „Industrieversicherung – „Gespart ist verdient!“ von Aon und Handelsblatt.com untersucht, wie Unternehmen zu dem Thema Risikomanagement stehen. Neben Fragen zu den Prioritäten beim Versicherungsabschluss und den Gründen, die einen Versicherungswechsel verursachen, werden die Firmen zudem zu ihrem Kooperationsverhalten mit Versicherungsmaklern befragt.

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