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Freiberufler lehnen Versicherungspflicht ab

Altersvorsorge
Freiberufler lehnen Versicherungspflicht ab

Der Bundesverband der Freien Berufe sieht keine positiven Effekte einer Vorsorgepflicht für Selbständige. Die nötige Eigenverantwortlichkeit würde dadurch weiter abnehmen, sagte BFB-Hauptgeschäftsführer Metzler.
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BerlinDer Bundesverband der Freien Berufe (BFB) hat sich gegen eine Versicherungspflicht für Selbstständige ausgesprochen. „Den Selbstständigen sollte es offen stehen, selbst zu entscheiden, wie sie vorsorgen und in welchem Umfang sie vorsorgen können“, sagte BFB-Hauptgeschäftsführer Arno Metzler dem Handelsblatt.

Natürlich sollte der Staat weitere Anreize zur privaten Vorsorge setzen. „Wir haben aber die Sorge, wenn es zur Pflicht wird, dass dann die Eigenverantwortlichkeit weiter nachlässt und nur noch in den geforderten Grenzen vorgesorgt wird“, sagte Metzler, dessen Verband rund eine Million Freiberufler mit 2,9 Millionen Beschäftigten vertritt.

Laut Metzler bringe eine Vorsorgeverpflichtung keinen Gewinn. „Der mangelnde Ertrag ist bei denjenigen, die heute nicht vorsorgen, regelmäßig die Ursache“, so Metzler. Eine Pflichtversicherung für Selbstständige, die an kein obligatorisches Alterssicherungssystem gebunden ist, sei grundsätzlich abzulehnen.

Kommentare zu "Freiberufler lehnen Versicherungspflicht ab"

Alle Kommentare
  • Erst zerschlagen die Versicherer mit Hilfe korrupter Politiker das Solidarsystem, senken drastisch die Freibeträge für Finanzanlagen und jetzt wollen diese Blutsauger auch noch die berufsständischen Versorgungswerke ausplündern. Der Krug geht zum Brunnen bis er bricht - das Maß ist voll!

  • Es gibt nun einmal viele Selbstständige und auch Scheinselbstständige
    bei denen es gerade mal so eben zum leben reicht, einige sind sogar Aufstocker.
    Da nützt auch eine Versicherungspflicht nichts !
    Soweit muss man Herrn Metzler recht geben !!

    Zitat:
    Eine Pflichtversicherung für Selbstständige, die an kein obligatorisches Alterssicherungssystem gebunden ist, sei grundsätzlich abzulehnen.

    Daraus folgt logischerweise, dass die Selbstständigen ab einer festzulegenden
    Verdienstgrenze auch in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen müssten!

  • Man spricht hier doch von Freiberuflern, der Rechtsanwalt und Arzt, also nicht der Installateur.

  • Die Ablehnunhg hat aber auch zurFolge, das hundertausende oder mehr Selbständige dann, wenn, es im Alter soweit ist, beim Sozialamt stehen und Transferleistungen beantragen. Wofür sie vorher ihr Geld ausgegeben haben, wird dann nebensächlich.


    Ich halte eine Versicherungspflicht - in welcher Form auch immer, für richtig und gerecht.

  • Man möchte beides: Befreiung von... und Teilhabe an...

  • Metzler hat völlig recht. Die Gängelung durch diesen Staatsapparat, deren Hauptzweck eigentlich die Beschäftigung weiterer Bürokraten ist, muss irgendwann mal eingeschränkt werden. Eine etwas andere Vorsorgepflicht wäre zur Not akzeptabel - ab einem gewissen Einkommen/Gewinn muss ein gewisser Prozentsatz in Form von Fonds gespart werden, die nur in Notfällen oder ab dem 67ten Lebensjahr freigegeben werden. Da das aber bei deutscher Gesetzgebung zu kompliziert wird, sollte man solche Pläne einfach begraben!

  • Da die Einzahler von heute auch die Rentenempfänger von morgen sind, werden sie es sich wahrscheinlich noch einmal überlegen.

    Nicht zu vergessen, dass die geburtenstarken Jahrgänge, die jetzt ins Vorrentenalter kommen, dann nur wenige Einzahljahre vor siche haben, aber noch eine lange Lebenserwartung.

    Die meisten Selbstständigen karpfen nicht am Existenzminimum. Sie sind noch immer gut genährt mit einer besseren Krankenversorgung als der deutsche Durchschnitt. Die Erwartung, das derart 'gesunde und gepflegte' Menschen NICHT durch ihr vorzeitiges Ableben die Rentenkassen schonen, sollten die Oberen beizeiten berücksichtigen.

    Man könnte vom Regen in die Traufe kommen.


  • Was ist das denn nun ?

    Hat nicht diese sinnfreie Regierung einem jeden der in die Selbständigkeit wechselte seine soweit erworbenen Ansprüche in der Rentenversicherung vor allem in Sachen Erwerbslosigkeit druch Unfall zusammengestrichen ?
    Waren es nicht jene die es einem noch nicht einmal ermöglichten einen Bestandsschutz durch eine Grundeinzahlung zu sichern ?

    Und Sie fordern nun die Pflicht ?

    Was hat es denn da die letzten Tage zu Tisch gegeben ?

    Substanzen die verboten sind ?

  • Es wird händeringend nach neuen Käufern für Staatsanleihen gesucht. Wie das? Indirekt über die Versicherungen. Damit die EUdSSSR noch ein paar Jährchen vor sich hindümpeln kann ;-)
    Frohes Neues Jahr!

  • Eine sehr geringe oder sogar negative Rendite ist hinzunehmen, so die höchstrichterliche Rechtsprechung (Musterklagen gab es schon). Vulgo: das Geld für die Rente kann man gleich verbrennen.

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