Anleger
Familienunternehmen versprechen Stabilität

Familienunternehmen gehören zu den Motoren der Wirtschaftsentwicklung: Sie sind langfristig erfolgreicher und erwirtschaften für den Anleger höhere Renditen als managergeführte Publikumsgesellschaften. Doch der Zugang zu diesem interessanten Marktsegment ist für den Anleger nicht leicht zu finden. Eine Auswahl an Anlagemöglichkeiten.

LUXEMBURG. Seit Beginn des 20. Jahrhunderts sind von Familien dominierte Unternehmen an der wirtschaftlichen Entwicklung Europas maßgeblich beteiligt. Viele dieser Unternehmen bilden als klassischer Mittelstand nach wie vor das Rückgrat der europäischen Volkswirtschaften. Auf Familienunternehmen, wie sie landläufig genannt werden, entfällt in Deutschland mit rund 95 Prozent der Löwenanteil aller Gesellschaften und sie beschäftigen über 57 Prozent aller Arbeitnehmer. Auch im aktuellen Umfeld, das durch hohe Investitionstätigkeit und steigende Produktivität gekennzeichnet ist, gehören sie zu den Motoren der Wirtschaftsentwicklung.

Umso erstaunlicher ist es da, dass die Wirtschaftswelt eigentümerdominierte Unternehmen erst seit einiger Zeit als Lieblingskinder entdeckt hat. Mehrere aktuelle Studien kommen zu dem übereinstimmenden Ergebnis, dass Familienunternehmen langfristig erfolgreicher sind und für den Anleger höhere Renditen erwirtschaften als managergeführte Publikumsgesellschaften.

Die gemeinsamen Faktoren für diese überlegene Performance sind schnell identifiziert: Familienunternehmen verfolgen eine langfristige Strategie und unterscheiden sich damit erkennbar vom "Quartalsdenken" kapitalmarktorientierter Publikumsgesellschaften. Das Phänomen der kurzfristigen Gewinnmaximierung mit all seinen negativen Auswüchsen und die übertrieben starke Fokussierung auf die Datenlage im Drei-Monats-Takt ist bei Familienunternehmen nahezu unbekannt.

Stattdessen werden langfristige Strategien konsequent und nachhaltig umgesetzt. Nicht Kurzfristdenken, sondern die Sicherung der dauerhaften Lebensfähigkeit des Unternehmens bestimmt das Handeln der Unternehmensführung. Eher selten vollziehen Familienuntenehmen daher radikale strategische Richtungswechsel. Vielmehr steht die nachhaltige, organische Weiterentwicklung des Unternehmens und die Ausweitung bestehender Produkte und Geschäftsfelder im Vordergrund.

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