Atraktive Genussrechte
Neues Risikokapital für den Mittelstand

Der Börsengang ist zurzeit für mittelständische Unternehmen kaum möglich. Am nicht organisierten Kapitalmarkt könnte eigentlich die Eigenkapitalbasis verbessert werden. Dieses kann jedoch mit anderen Maßnahmen erzielt werden.

Analysen über die Insolvenzursachen bestätigen: Viele der fast 40. 000 Unternehmensinsolvenzen pro Jahr könnten bei professionellem Finanzmanagement vermieden werden. Vor einigen Jahren bot sich zur Stärkung der Eigenkapitalbasis der Gang an die Börse an. Neben der reinen Kapitalbeschaffung bringt das Going-Public Firmen auch mehr Unternehmenskontinuität, höhere Öffentlichkeitswirkung und ermöglicht Mitarbeiterbeteiligung über Stock-Options-Programme. Die Börsennotierung steigert die Attraktivität als Arbeitgeber und erleichtert die Vertriebsarbeit, da die Bekanntheit der Gesellschaft Vertrauen in Produkte und den Fortbestand der Gesellschaft schafft.Die geringeZahl von IPOs während der letzten Jahre verdeutlicht aber, dass diese Möglichkeit zurzeit nur von wenigen größeren mittelständischen Unternehmen genutzt werden kann.

Aber auch mit anderen Maßnahmen lässt sich die Eigenkapitalbasis verbessern. Dazu gehören Möglichkeiten der Liquiditäts- und Strukturverbesserung (z.B. unechte Pensionsgeschäfte, Factoring, Leasing, Einzweckgesellschaften für Entwicklungen und Markenrechte sowie Projektfinanzierungen), aber auch die Erschließung des Marktes für Eigenkapital und eigenkapitalähnliche Mittel. Aufgrund fehlender Informationen und Kontakte verzichten viele Unternehmen auf die Möglichkeiten der dringend notwendigen Verstärkung der Kapitalbasis. Dabei gibt es zahlreiche Finanzierungsquellen. Unternehmer, die ihre Firma verkauft und so Firmen- in Privatvermögen umgewandelt haben, sind erfahrungsgemäß häufig daran interessiert, einen Teil (meist fünf bis 15 Prozent) dieses Vermögens wieder unternehmerisch zu investieren.

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