Auslandsgeschäft
Exporte sichern und Risiken durchleuchten

Bei der Finanzierung ihrer Auslandsgeschäfte können Unternehmen auf Fördermittel zurückgreifen: Um Unternehmen zu unterstützen hat die deutsche Bundesregierung mit dem Konjunkturpaket II erweiterte Absicherungsmöglichkeiten für Exporteure beschlossen. Handelsblatt.com zeigt, welche das sind.

FRANKFURT. Die Weltwirtschaft befindet sich in schwerem Fahrwasser. Alle Industrienationen rechnen 2009 mit einer Rezession und auch das Wachstum in den Emerging Markets geht deutlich zurück. Für die traditionell exportorientierte deutsche Wirtschaft kommt der Finanzierung und Absicherung von Exporten eine große strategische Rolle zu. Mit Blick auf die Schwere der derzeitigen Krise ist es für mittelständische Unternehmen entscheidend, sich in einem ersten Schritt einen detaillierten Überblick über ihre unternehmerischen Risiken zu verschaffen, um darauf aufbauend, Auslandsprojekte finanzieren und absichern zu können.

Zu den Risiken, die Unternehmen durchleuchten sollten, gehören zunehmend auch Länder-, Währungs- und Rohstoffrisiken. Neben der Finanzabteilung sind daher auch Abteilungen wie Einkauf, Logistik und Vertrieb Teil dieser Risikoanalyse. Zentrale Fragestellungen können sein: Wie viele Kunden hat ein Unternehmen zum Beispiel in Osteuropa und besteht die Gefahr, dass ein Kunde zahlungsunfähig wird? Wie hoch ist das Währungsrisiko beim Verkauf einer Maschine, die jetzt produziert aber erst in ein oder zwei Jahren geliefert und vom Kunden bezahlt wird? Wie steht es mit der Lieferfähigkeit meiner Lieferanten in diesen Ländern?

Gerade in der aktuell schwierigen Marktlage kommt der Hausbank bei der Risikoanalyse eine große Bedeutung zu, denn diese ist mit dem Unternehmen nicht nur über die aktuelle Geschäftsentwicklung im Gespräch, sondern auch über strategische Aspekte, bei denen die Hausbank Krisenindikator ist.

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