Autozulieferer
Elring-Klinger treibt Rendite immer höher

Der Autozulieferer Elring-Klinger erhöht bereits zum dritten Mal in diesem Jahr die Umsatz- und Gewinnerwartungen. Das Unternehmen hatte schon in der Krise eine herausragende Rentabilität.
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HB STUTTGART. Der Dichtungs- und Hitzeschild-Hersteller aus dem schwäbischen Dettingen/Erms fährt seine Produktion nach Abflauen der Krise mit Volldampf wieder hoch und teilte am Freitag mit, im laufenden Jahr sei ein Umsatzanstieg auf 745 bis 755 Mio. Euro zu erwarten. Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen werde stärker als der Umsatz wachsen und zum Jahresende zwischen 105 und 110 Mio. Euro liegen. Die Erholung der Fahrzeugmärkte und die starke Präsenz in Asien wirkten sich positiv aus, teilte der Zulieferer mit.

Elring-Klinger hat die zweijährige Absatzkrise der Autobranche vergleichsweise gut gemeistert und im vergangenen Jahr trotz deutlicher Umsatzeinbußen auf 579 Mio. Euro die Rendite gehalten. Während Konkurrenten wie Bosch, Mahle, Federal Mogul oder Dana tiefrote Zahlen verbuchten, hatte Elring-Klinger selbst im Krisenjahr 2009 bei einem Ergebnis vor Steuern und Zinsen von 63,3 Mio. Euro eine knapp zweistellige operative Rendite ausgewiesen.

Im jüngsten dritten Quartal habe sich die Auslastung der Produktion und die Zahl der Beschäftigten weiter erhöht, teilte Elring-Klinger mit. Der Umsatz sei daher in den Monaten Juli bis September um knapp 34 Prozent auf 202,5 Mio. Euro gestiegen, womit die Erwartungen der Analysten deutlich übertroffen wurden. Mit Hilfe von Kosteneinsparungen sei ein Ergebnis vor Steuern und Zinsen in Höhe von 31,7 Mio. Euro erwirtschaftet worden, 56 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.

Die operative Rendite kletterte binnen Jahresfrist auf 15,7 von 13,4 Prozent. Damit eilt Elring-Klinger seinen Kunden in der Autoindustrie, die sich meist mit einstelligen Gewinnmargen begnügen müssen, weit voraus.

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