Bankenstudie
Mittelstand profitiert von Globalisierung

Der deutsche Mittelstand profitiert einer Studie zufolge zunehmend von der Globalisierung der Wirtschaft. Mit ihren Produkten "Made in Germany" haben sie bei der Exportquote deutlich zugelegt. Das sorgt natürlich für gute Stimmung.

HB BERLIN. „Die Auslandsaktivitäten der mittelständischen Unternehmen haben sowohl im Export als auch in Form von Direktinvestitionen in den vergangenen Jahren stark zugenommen“, teilte der Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) am Mittwoch mit. Die Exportquote der Firmen habe von 1997 bis 2004 um rund 20 Prozent zugelegt. Zudem habe sich der Anteil der Mittelständler mit Töchterfirmen im Ausland seit Beginn des Jahrzehnts verdoppelt.

Zuletzt hatten zahlreiche Umfragen gezeigt, dass sich die Stimmung der Mittelständler im Zuge des Aufschwungs deutlich aufgehellt hat.In der BVR-Studie hieß es weiter, die Ängste vieler Bundesbürger vor der Globalisierung seien unbegründet. Denn diese verspreche den darin eingebundenen Ländern einen spürbaren Wohlstandsgewinn und damit Wachstums- und Entwicklungschancen. „Deutschland verdankt einen großen Teil seines Wohlstands dem Austausch von Waren, Dienstleistungen und Kapital mit dem Ausland.“

Deutschlands Wirtschaft nutzt einer IW-Analyse die Chancen des Auslandsgeschäfts und profitiert dabei von einer günstigen Preisentwicklung. Das Verhältnis zwischen Ausfuhr- und Einfuhrpreisen - die so genannten Terms of Trade - im Handel mit Waren des Verarbeitenden Gewerbes sei von 1991 bis 2005 um fast 15 Prozent gestiegen. „Industrieprodukte „Made in Germany' konnten demnach teuerer ins Ausland verkauft werden beziehungsweise die Importe entsprechender Güter wurden billiger“, schrieben die Forscher des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) Köln.

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