Beschäftigungssituation bleibt angespannt
Erholung wirkt sich nur zögerlich auf Mittelstand aus

Zwar schätzt der Mittelstand die Geschäftslage generell etwas besser ein als noch vor einem Jahr, aber von der im vergangenen Herbst eingesetzten konjunkturellen Erholung spüren die Unternehmen nur wenig.

HB BERLIN. Die mehr als 4 000 befragten Unternehmen schätzten ihre Geschäftslage zwar etwas besser ein als vor einem Jahr, sie rechneten aber weiterhin eher mit sinkenden Umsätzen und Gewinnen, hieß es am Mittwoch in einer Mittelstandsstudie der Wirtschaftsauskunftei Creditreform. Trotz einer leichten Verbesserung bleibe die Beschäftigungssituation angespannt; während nur etwa jedes achte Unternehmen Neueinstellungen plane, werde fast jede fünfte Firma Stellen abbauen.

Das deutlichste Signal einer leichten Konjunkturaufhellung sei die stärkere Investitionsbereitschaft der Mittelständler, erklärten die Forscher. Fast 40 Prozent der Betriebe planten, in den nächsten sechs Monaten ihre Investitionen aufzustocken. Dies liege aber immer noch unter dem langjährigen Schnitt bei guter Konjunkturlage. Auch wenn sich in allen Branchen außer dem Baugewerbe die Eigenkapitallage der Betriebe binnen Jahresfrist verbessert habe, sei noch knapp ein Drittel unterkapitalisiert. Zuletzt hatten schwache Konjunkturdaten Zweifel an der Stärke der gesamtwirtschaftlichen Erholung in Deutschland genährt.

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