Branchenblick
Handwerk: Jobs runter, Umsatz rauf

Das deutsche Handwerk macht mehr Umsatz - mit weniger Leuten. Vor allem im Bau hat das Statistische Bundesamt einige Veränderungen ausgemacht.

HB WIESBADEN. Das Handwerk hat in Deutschland im vergangenen Jahr mehr Umsatz mit weniger Leuten gemacht. Die Umsätze der zulassungspflichtigen Handwerksbetriebe stiegen 2008 im Vergleich zu 2007 um 4,4 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am in Wiesbaden mitteilte. Gleichzeitig sank die Zahl der Beschäftigten um 0,9 Prozent.

Den stärksten Umsatzanstieg erzielte den Auswertungen zufolge das Bauhauptgewerbe mit einem Plus von 6,6 Prozent. Die Zahl der Beschäftigten schrumpfte dennoch um 2,8 Prozent. Vom Kraftfahrzeuggewerbe wurde mit 0,3 Prozent der geringste Umsatzzuwachs gemeldet, die Beschäftigung ging auch hier um 2,5 Prozent zurück.

Eine Beschäftigungszunahme von 2,8 Prozent hatten allein die Handwerke für den gewerblichen Bedarf zu verzeichnen. Hier gab es auch ein kräftiges Umsatzplus von 6,5 Prozent. In den übrigen sechs Gewerbegruppen ging die Beschäftigung zurück. Bei den Handwerken für den privaten Bedarf wurde das Personal mit 3,5 Prozent am stärksten abgebaut.

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