Brau- und Immobilienkonzern
Schörghuber trennt sich von Randgeschäft

Der Brau- und Immobilienkonzern Schörghuber will sich nach einem Verlust im vergangenen Jahr von Randaktivitäten trennen. Im kommenden Jahr solle unter anderem das Arabella Western Cape Hotel in Südafrika verkauft werden.
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HB MÜNCHEN. Der Rückzug aus Südafrika sei im Rahmen der Neuordnung des Unternehmensbereichs Hotel beschlossen worden. Im vergangenen Jahr war der Umsatz des Konzerns deutlich von 1,71 Mrd. Euro auf 1,28 Mrd. Euro gesunken. Derartige Umsatzschwankungen seien allerdings wegen des großen Immobilienportfolios der Schörghuber-Gruppe nicht unüblich, sagte der Sprecher.

Über das Gemeinschaftsunternehmen Brau Holding International (BHI) mit Heineken ist Schörghuber zudem die drittgrößte deutsche Braugruppe. Unter dem Strich fiel im vergangenen Jahr ein Verlust von rund 88 Mio. Euro an.

Seit dem Tod des Unternehmers Stefan Schörghuber Ende vergangenen Jahres arbeitet die Gruppe an einer neuen Führungsstruktur und wandelt sich dabei von einer eigentümer- zu einer familiengeführten Unternehmensgruppe. Schörghuber war im November 2008 im Alter von 47 Jahren gestorben. Der Betriebswirt hatte nach dem Tod seines Vaters Josef im Jahr 1995 die Leitung der Schörghuber Unternehmensgruppe übernommen.

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  • Es ist allgemein bekannt, daß ein Großteil der Schörghuber-Gruppe aus einer Anzahl Hotels besteht. Wieso ordnet man dann den Verkauf eines Hotels als Randgeschäft des Konzerns ein? Oder meinte man dies in Verbindung mit der geographischen Lage von Südafrika?
    Auch mißverständlich ist die Aussage zum Wandel der Führungsstruktur. ist geplant, daß die gesamte Familie die Führung der Gruppe übernimmt, jedoch sämtliche Eigentumsrechte abgibt? Allerdings zeigt die Erfahrung leider allzuoft, daß bei einem Wechsel von einem geschäftsführenden Gesellschafter zu einem familiengeführten Unternehmen mit angestellten Managern, häufig erst der Streit und dann der Untergang das Unternehmen kennzeichnet. insofern wäre auch eine Nennung der neuen Führung angesagt. in jedem Fall ist mehr journalistische Sorgfalt und Recherche wünschenswert.

  • Es ist allgemein bekannt, daß ein Großteil der Schörghuber-Gruppe aus einer Anzahl Hotels besteht. Wieso ordnet man dann den Verkauf eines Hotels als Randgeschäft des Konzerns ein? Oder meinte man dies in Verbindung mit der geographischen Lage von Südafrika?
    Auch mißverständlich ist die Aussage zum Wandel der Führungsstruktur. ist geplant, daß die gesamte Familie die Führung der Gruppe übernimmt, jedoch sämtliche Eigentumsrechte abgibt? Allerdings zeigt die Erfahrung leider allzuoft, daß bei einem Wechsel von einem geschäftsführenden Gesellschafter zu einer familiengeführten Unternehmensgruppe mit angestellten Managern, häufig erst der Streit und dann der Untergang das Unternehmen kennzeichnet. insofern wäre auch eine Nennung der neuen Führung angesagt. in jedem Fall ist mehr journalistische Sorgfalt und Recherche wünschenswert.

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