Brauerei
Warsteiner hat Kriegskasse für Übernahmen

Catharina Cramers Vater hat einst aus einer verschlafenen regionalen Brauerei eine deutschlandweit bekannte Marke gemacht. Neues Wachstum könnte auch durch Zukäufe gelingen, sagt die 36-jährige Warsteiner-Chefin.
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DüsseldorfDie Warsteiner-Brauerei sieht sich für Zukäufe gerüstet. „Wir haben eine Kriegskasse“, so Catharina Cramer, Alleininhaberin und Geschäftsführerin der Muttergesellschaft Haus Cramer KG im Interview mit der digitalen Tageszeitung „Handelsblatt Live“ (Freitag). „Wir sind aufgestellt, um handlungsfähig zu sein.“

Auf wen es Cramer abgesehen haben könnte, sagt sie nicht. Aber in der Vergangenheit hat das Familienunternehmen kleinere Zukäufe getätigt – etwa 2005 die Privatbrauerei Frankenheim oder 2007 die Herforder Brauerei.

Im ersten Halbjahr 2014 hatte es bei der Kernmarke Warsteiner einen deutlichen Absatzrückgang von über acht Prozent im Vergleich zum Vorjahr gegeben. Dennoch gibt sich Cramer gelassen. Man habe in dem Zeitraum die Preise erhöht: „Da wussten wir, dass wir Verluste haben würden.“ Der Strich werde auch in diesem Jahr nach zwölf Monaten gezogen.

International gesehen ist die Warsteiner-Gruppe mit einem Getränkeausstoß von 4,56 Millionen Hektolitern im Jahr 2013 klein – der Weltmarktführer AB InBev kommt auf etwa 400 Millionen Hektoliter.

Martin Dowideit, Leiter Digitales, Handelsblatt.
Martin Dowideit
Handelsblatt / Leiter Digitales
Oliver Stock
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Handelsblatt / Stellvertretender Chefredakteur

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