Bundesweite Statistik
Insolvenzen gehen deutlich zurück

Deutsche Firmen und Verbraucher haben im ersten Quartal deutlich seltener Insolvenz angemeldet als im Vorjahreszeitraum. Erstmals seit 2009 gingen auch die Privatinsolvenzen zurück.
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WiesbadenDie Zahl der Insolvenzen in Deutschland ist im ersten Quartal dieses Jahres deutlich gesunken. Erstmals seit dem zweiten Quartal 2009 waren auch die Verbraucherinsolvenzen rückläufig. Wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch mitteilte, sank deren Zahl um vier Prozent auf 26.156.

Die Zahl der Unternehmenspleiten war den Statistikern zufolge mit 7.529 Fällen um 8,5 Prozent niedriger als im entsprechenden Vorjahresquartal. Bereits in den drei vorhergehenden Quartalen hatten die Unternehmensinsolvenzen auf Jahressicht abgenommen. Zusammen mit den Insolvenzen von anderen privaten Schuldnern und Nachlässen summierte sich die Gesamtzahl auf 40.235, das waren 5,8 Prozent weniger als im ersten Quartal des Vorjahres.

Die voraussichtlichen offenen Forderungen der Gläubiger bezifferten die Gerichte für das erste Quartal auf insgesamt sieben Milliarden Euro. Im ersten Quartal 2010 waren es noch 8,7 Milliarden Euro gewesen.

Im März wurden nach Angaben der Behörde von den Amtsgerichten 9.572 Insolvenzen von Verbrauchern und 2.762 Unternehmenspleiten gemeldet. Das waren 7,4 Prozent beziehungsweise 11,6 Prozent weniger als im März 2010.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur
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dapd 
DAPD Deutscher Auslands-Depeschendienst GmbH / Nachrichtenagentur

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