BVMW
Über 100.000 Mittelständler suchen Nachfolger

In den nächsten Jahren müssen 110.000 Mittelständler einen neuen Chef für ihr Unternehmen finden. Dabei wird die Suche nach einem geeigneten Nachfolger immer schwieriger. Viele Betriebe müssen deshalb schließen.
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HannoverFür Chefs mittlerer Betriebe wird die Suche nach einem Nachfolger immer schwieriger. Bis zum Jahr 2014 müssen einem Bericht des Bremer „Weser Kurier“ (Mittwoch-Ausgabe) zufolge in Deutschland 110.000 Mittelständler mit rund 1,4 Millionen Beschäftigten einen neuen Boss für ihr Unternehmen finden.

Doch immer mehr Betriebe müssten schließen, weil ein Nachfolger fehle, sagte der Präsident des Bundesverbands mittelständische Wirtschaft (BVMW), Mario Ohoven, der Zeitung. „Bis 2014 rechnen wir mit einer Quote von 20 Prozent. Das wären rund 20.000 Unternehmen mit rund 300.000 Beschäftigten“, sagte Ohoven.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " BVMW: Über 100.000 Mittelständler suchen Nachfolger"

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  • über 100.000 Sturköppe, die sich innerlich weigern einen Nachfolger aufzubauen und das Unternehmen in geordnete Hände und Eigentumsverhältnisse zu legen.
    über 100.000 Sturköppe, die meinen sie leben ewig.
    über 100.000 Sturköppe, die die Eigentumsverhältnissen einfach den Erben hinterlassen, deren Herz aber nicht für das Unternehmen schlägt, sondern die einfach das Geld herausziehen möchten,um ihr leben weiterleben zu können.

    Aber: Es ist Sache des lebenden Unternehmers, wie er sein Lebenswerk weitergeführt haben möchte ... oder es halt enden möchte. Möchte er es enden lassen, dann werde die einzelnen Vermögenswerte verkauft und das Unternehmen geschlossen. Auch das gehört zum Unternehmenslebenszyklus dazu ... kein Unternehmen lebt ewig. Irgendwann wird das Unternehmen verschmolzen, aufgekauft oder schließt. Andere Unternehmen entstehen neu mit neuen oder alten Ideen und der Kreis des Lebens beginnt von Neuem.

  • der pleiteunternehmenserfahrene mario ohoven is wahrlich nicht das paradebeispiel für einen unternehmenslenker,der eine geordnete betriebsübergabe zustande brachte.sein lebenswerk brachte den meisten anlegern verluste und ihm ne menge scherereien.

    was seinen verband angeht bezweifle ich mal die mitgliederzahl und auch die kompetenz des präsidenten .

    empfehle wikipediaeintrag

    ein laden der keinen nachfolger findet,is es auch nicht wert weitergeführt zu werden.

    dies kann zum einen in der person von cheffe liegen oder in der unternehmensausrichtung,oft liegt es in beidem.

    die ausrichtung auf die zukunft und dazu gehören auch übernahme und nachfolgeregelungen ist eine langfristige angelegenheit,der sich viele eigentümer nicht stellen wollen,da sie ihre gesamte selbstein- und oft überschätzung,ihr selbstwertgefühl und ihre unangefochtene stellung im unternehmen nicht einer fremdbeobachtung und einer erfolgsanalyse aussetzen wollen.selbst die integration der eigenen brut führt oft zu den größten konflikten.

    auf den punkt gebracht,wolln se nich die zweite geige spielen.

    nach schumpeter und dem menschenverstand is es völlig normal ,daß unternehmen ausscheiden und neue in den markt eintreten.

    ohovens alarmismus is seinem übertriebenen geltungsbedürfnis geschuldet,aber mal wieder keineswegs von sachkunde getrübt.

  • Das kommt davon wenn man den amerikanischen unsinn in deutschland einverleiben will und dabei vergisst die Schularbeiten zu machen. Das Aus und der verfall der Mittelstandler ist das Aus der deutschen als ganzes. Sie werden aufgefressen von firmen die auslander besitzen und die diktieren was in Deutschland vorgeht. Keine Gewerkschaft odeer politiker ist mehr in der Lage dies zu andern. Die jugend sind den eingebildeten-amerikanisch lehrer ausgeliefert worden und dem anderen schwachsinn der amis. Sie vergessen aber dass deutschland ein kleines land ist und da ist nur ein uberleben moglich wenn das ganze funktioniert wie eben nach dem Krieg. Die Deutschen lassen sich aber vom Konsum, amerikanischer Dummheit und selbstgefalligkeit auffressen und merken es noch nicht einmal. Die auslander aber merken immer mehr dass sie inzwischen schlechte deutsche produkte fur viel geld kaufen(auch autos). Alle wichtige industrien sind ja schon verscherbelt und kein firmen von internationalem Format werden gefordert und geschaffen. Schrott wird gekauft zu hohen preisen, das verstehen die deutschen am besten neben dem ruinieren von deutschen Weltruffirmen. Die Deutschen haben noch nicht begriffen dass sie einen eisberg schon gerammt haben und der Titanik untergang gewisss ist wenn nicht alle verantwortlichen schlauer und bodenstandiger wieder werden und wieder lernen Hausausgaben zu machen wobei es wichtig ist die Mentalitat aller nicht deutschen besser abzuschatzen (dabei die Spreu vom Weizen zu trennen in qualitative und ehrlichkeit zu deutschtum) und entsprechend sich zu verteidigen. Vorgetrageenes Weltengetue darf nicht verwechselt werden Dummheit und einfaltiges Verhalten.

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