Café-Kette Alex
Erfolg mit Steaks zum Kaffee

Vor wenigen Jahren drohte der Café-Kette Alex noch das Aus. Dank eines neuen Konzepts hat sich das Unternehmen erholt und ist jetzt wieder auf dem Vormarsch.
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OberhausenFortschritt ist manchmal so einfach: Öfen, durch die Lebensmittel auf einem kleinen Fließband fahren und so eine genau definierte Zeit garen, sind in Küchen von Gastronomieketten üblich. Doch wie kriegen auch angelernte Kräfte ein perfektes Steak nach Wünschen der Kunden hin, mal medium, mal ganz durchgebraten?

Bernd Riegger demonstriert die Lösung mit einer speziellen Sorte Rindfleisch in der Küche der Oberhausener Filiale der Gastronomiekette Alex. Fährt das Steak einmal durch den Ofen, ist es medium, fährt es zweimal durch: well done.

Diese Entdeckung ermöglicht es Riegger, seit einigen Monaten in seinen Alex-Cafés auch Steaks anzubieten, nachdem das Projekt im ersten Anlauf zu scheitern drohte. Und auch für eine weitere Aktion nimmt Riegger einen zweiten Anlauf: die Expansion der Gastronomiekette. Mitte des vergangenen Jahrzehnts hatte die britische Gruppe Mitchells & Butlers, zu der Alex gehört, das Wachstum gestoppt. Jetzt will Riegger bis Ende 2012 zwölf neue Restaurants in besten Innenstadtlagen Deutschlands eröffnen. Einen Schritt dazu macht der 61-Jährige in München – dort wird heute am Bahnhof Pasing ein Alex eröffnet.

Bislang hatte die Restaurantkette 36 Standorte mit knapp 58 Millionen Euro Umsatz. Die Kette bietet den ganzen Tag über Gastronomie – vom stark wachsenden Frühstücksgeschäft über Mittag- und Abendessen bis hin zu Cocktails.

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