Cash-Management: Mittelständler sitzen Niedrigzinsen aus

Cash-Management
Mittelständler sitzen Niedrigzinsen aus

Die wenigsten Unternehmen haben ihr Finanzverhalten bislang auf die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank ausgerichtet. Wie eine aktuelle Studie zeigt, mangelt es vor allem am professionellen Cash-Management.

FrankfurtMittelständische Unternehmen verwalten ihre Zahlungsströme bislang selten ausgeklügelt. Nur etwa jedes dritte Unternehmen nutzt bislang ein professionelles Management, heißt es in einer Studie der Fachhochschule des Mittelstandes, die in Zusammenarbeit mit der Commerzbank entstand.

Vielleicht ist die geringe Verbreitung von Cash-Management ein Grund dafür, dass bislang die wenigsten auf die Niedrigzinspolitik in der Eurozone reagiert haben: Ein Großteil der 239 Befragten haben sein Finanzverhalten nicht wegen der EZB-Politik geändert, heißt es in der Studie. Nur ein kleiner Teil der Befragten wurde aktiv – zum Beispiel indem er Investitionen vorzog oder Liquidität abbaute.

„Das professionelle Cash-Management gehört sicher zu den nächsten wesentlichen Innovationen im mittelständischen Finanzmanagement“, sagte der wissenschaftliche Leiter der Studie, Professor Volker Wittenberg. Für Banken wäre das eine erfreuliche Nachricht: denn von den Unternehmen, die ein Cash-Management-System nutzen, greifen zwei Drittel zu der von ihrer Bank angebotenen Lösung.

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