Cash-Management
Spezielle Software steigert die Liquidität

Viele Mittelständler kennen das Problem, dass sie Geld, das auf mehreren Konten verteilt liegt, nicht für die Bezahlung von Rechnungen oder den Ausgleich überzogener Konten nutzen können. Cash-Management-Software schafft das Geld dahin, wo es gebraucht wird.

fmk FRANKFURT. Vor allem Unternehmen mit Tochtergesellschaften haben oft eigentlich das nötige Geld, um Soll-Zinsen einzusparen – sie schaffen die Mittel jedoch im Tagesgeschäft nicht dahin, wo sie den größten Nutzen bringen würden. „Häufig könnten Mittel auch in gebündelter Form angelegt werden“, sagt Heinz-Peter Heggen, Leiter Electronic Banking bei der Sparkasse Krefeld.

Die kommerziellen Großbanken, die Genossenschaftsbanken und die Sparkassen bieten jeweils eigene Lösungen zum Liquiditätsmanagement an. Die Leistungen sind ähnlich: Ein Programm ermöglicht den Überblick über die Konten des Unternehmens, auch wenn sie bei anderen Banken oder im Ausland liegen. Der Unternehmer kann – entweder über die Software oder als Dienstleistung der Bank auf Ebene des Rechenzentrums – bestimmen, auf welchen Konten welche Mindestbeträge liegen bleiben sollen und wo wann überschüssiges Geld hinfließen soll.

Eine Übersicht über die Finanzen bietet im Fall der Genossenschaftsbanken das Programm Geno-Cash, das auch Überweisungen ermöglicht. Die Sparkassen bieten mit S-Firm 32 eine Windows-Anwendung an, die Firmenkunden einen Überblick über den Zustand aller Konten bietet. Die Kosten liegen bei einigen Euro monatlich.

Wer nicht nur im Inland Konten hat, sondern auch im Ausland, kann ebenfalls Cash-Management-Software benutzen. Die Genossenschaftsbanken haben mit Uni-Cash eine Lösung innerhalb von Geno-Cash, die Zahlungsverkehr mit Partnerbanken vereinfachen soll.

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