Deutsche Investoren nach wie vor zurückhaltend
Katerstimmung ade

Die Katerstimmung im Anschluss an die New-Economy-Party Ende der 90er Jahre liegt noch nicht allzu weit zurück. Doch nach der schlechten Grundstimmung zu Beginn des Jahrtausends zeigen sich die Private-Equity-Gesellschaften gut erholt.

Inzwischen bieten sich für die Finanzpartner wieder aussichtsreiche Beteiligungskandidaten an –­ dabei allerdings handelt es sich nicht mehr in erster Linie um Start-ups, sondern auch um Unternehmen, die bereits seit vielen Jahren am Markt sind und dort mitunter sehr profitabel agieren.

Der Beweis: Auf europäischer Ebene verzeichnet die Beteiligungsbranche seit 2001 einen stetigen Marktzuwachs. Allein im vergangenen Jahr investierten die Mitglieder des Verbands EVCA (European Venture Capital Association) knapp 31 Milliarden Euro. Insgesamt haben die europäischen Beteiligungsgesellschaften in den fünf Jahren von 2000 bis 2004 laut EVCA ein Private-Equity-Volumen von knapp 147 Milliarden Euro ausgereicht.

"Nur die deutschen Investoren halten sich nach wie vor zurück", bedauert Detlef Mackewicz, geschäftsführender Gesellschafter der Avida Advisers GmbH. Sie gingen im gleichen Zeitraum Finanzierungszusagen über lediglich 18 Milliarden Euro ein ­ das sind gerade mal zwölf Prozent des von der EVCA erfassten Investitionsvolumens. 95 Prozent dieser Transaktionen in Deutschland können dem Venture-Bereich zugeordnet werden. Für diese Investitionen in neue Märkte und Innovationen standen immerhin 55 Prozent des Kapitals zur Verfügung. "Die verbleibenden fünf Prozent der Transaktionen deutscher Private-Equity-Gesellschaften mit 45 Prozent des insgesamt ausgereichten Kapitals wurden vor allem in Buy-outs investiert", beobachtete Beteiligungsexperte Mackewicz.

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