Dienstleister helfen bei der Flexibilisierung
Personalschwankungen belasten Kleinbetriebe

Anders als bei Großunternehmen mit einer Mitarbeiterzahl von 500 und mehr Beschäftigten machen sich bei mittleren und kleineren Betrieben Personalschwankungen – zum Beispiel in Urlaubszeiten oder bei Grippewellen – stark bemerkbar.

Auftragsspitzen oder neue Projekte bedeuten für Unternehmen zwar höhere Umsätze und die Chance, sich vom Wettbewerb abzugrenzen, machen aber die Personalplanung zu einer echten Herausforderung.

Wie reagieren die Unternehmen darauf? Überstunden, befristete Verträge und Zeitarbeit sind die häufigsten Instrumente zur Flexibilisierung. Personaldienstleister haben sich der Nachfrage angepasst und in den letzten Jahren sowohl operativ-unternehmerische Lösungen entwickelt als auch spezifisches Branchen-Know-how aufgebaut.

Beispiel Inhouse-Lösungen: Bei den „Inhouse Lösungen“ wird ein größeres Team überbetrieblicher Mitarbeiter vor Ort von einem Disponenten des Personaldienstleisters geführt. Dieser Disponent trägt die Verantwortung sowohl für die richtige fachliche Auswahl der Mitarbeiter als auch für die reibungslose Abwicklung administrativer Prozesse wie Buchhaltung, Zeiterfassung etc. Der Vorteil: Die Minimierung von Schnittstellen entlastet sowohl Personalverantwortliche als auch Einkauf und Buchhaltung im Unternehmen deutlich. Zusätzlich können durch Aufstellung und Messung von Erfolgsfaktoren, wie etwa Verringerung des Krankenstandes oder Erhöhung der Produktivität, betriebliche Optimierungsprozesse in Gang gesetzt werden.

Beispiel Branchenspezialisierung: Je spezialisierter sich die mittelständische Wirtschaft präsentiert, desto mehr sind Personaldienstleister in der Pflicht, mit dieser Entwicklung Schritt zu halten. Für Branchen wie die Automobilindustrie, Logistik, Maschinenbau, Eletrotechnik oder IT stehen in der Regel Fachleute auf Seiten der Personaldienstleister zur Verfügung.

Beispiel Qualitätsgarantien: Gerade Mittelständler sind darauf angewiesen, dass sie die richtigen Kräfte am richtigen Ort einsetzen. Die Korrektur von Fehlbesetzungen ist zeitintensiv und teuer. Hier kann durch die Zusammenarbeit mit einem Personaldienstleister Risikominimierung betrieben werden. Qualitäts- und Servicegarantien der Personaldienstleister kommen dem Bedürfnis nach passenden Personalkonzepten entgegen. Einige Unternehmen der Branche bieten Garantien für die fachlich richtige Besetzung. Das bedeutet in der Praxis, dass in der Regel innerhalb von 48 Stunden ein optimierter Personalaustausch stattfinden kann. Einige Unternehmen geben auch die Zusage, dass Stellen innerhalb von 24 Stunden besetzt werden.

Beispiel Personalberatung: Die Suche nach festem Personal ist ein langwieriges und teures Unterfangen. Personaldienstleister können in solchen Fällen mit einer ganzen Reihe von Maßnahmen aufwarten: Von der zielgerichteten Marktansprache durch Anzeigenschaltungen über Interviews bis hin zu Assessment Centern oder eine „ausgelagerte Probezeit“ im Rahmen der Zeitarbeit.

Heide Franken ist Geschäftsführerin von Randstad Deutschland.

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