DIHK-Bericht
Deutsche Industrie verbucht sattes Stellenplus

Mehr Maschinen, mehr Anlagen, mehr Fabriken: Der deutschen Industrie geht es dank voller Auftragsbücher prächtig. Trotz der schwächeren Weltwirtschaft hat sie im Juni so viele neue Jobs geschaffen wie seit Jahren nicht.
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BerlinTrotz der schwächeren Weltwirtschaft hat die deutsche Industrie im Juni so viele neue Jobs geschaffen wie seit über fünf Jahren nicht mehr. Die Zahl der Mitarbeiter stieg nach Angaben des Statistischen Bundesamts um rund 153.000 oder 3,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. „Das ist jeweils der stärkste Zuwachs seit 2006, als die Statistik in der jetzigen Form eingeführt wurde“, teilte die Behörde am Montag mit.

Insgesamt zählte das Verarbeitende Gewerbe 5,071 Millionen Beschäftigte - so viele wie seit Mai 2009 nicht mehr. Der positive Trend wird nach Prognose des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) anhalten. „Der Stellenaufbau wird in der zweiten Jahreshälfte weitergehen, wenn auch nicht mehr so rasant wie zuletzt“, sagte DIHK-Konjunkturexperte Dirk Schlotböller. „Der Auftragsbestand ist nach wie vor sehr hoch.“ Zwar ließen die Impulse aus dem Exportgeschäft etwas nach. Dafür ziehe aber die Nachfrage aus dem Inland an, weil die Unternehmen mehr in neue Maschinen, Anlagen, Werkhallen und Fabriken investierten.

Metaller mit größtem Stellenplus

Das größte Stellenplus meldeten die Metallproduzenten mit 5,7 Prozent, gefolgt von den Herstellern von Gummi- und Kunststoffwaren mit 5,6 Prozent und den Herstellern von elektrischen Ausrüstungen mit 5,5 Prozent. In den beiden mit Abstand größten Branchen Maschinenbau (plus 3,0 Prozent) und Autoindustrie (plus 2,6 Prozent) fiel die Zunahme der Beschäftigung vergleichsweise gering aus.

Die Zahl geleisteter Arbeitsstunden nahm im Vergleich zum Juni 2010 um 3,6 Prozent auf 624 Millionen ab, weil der Monat diesmal zwei Arbeitstage weniger hatte. Die ausgezahlten Löhne und Gehälter summierten sich auf 19,9 Milliarden Euro, was einer Steigerung von 5,5 Prozent entspricht. In der gesamten Statistik werden nur Betriebe des Verarbeitenden Gewerbes mit mindestens 50 Beschäftigten berücksichtigt.

Mittelstand will 300.000 Stellen schaffen

Laut DIHK wollen die mittelständischen Unternehmen in Deutschland 300.000 Arbeitsplätze schaffen. 23 Prozent der kleinen und mittleren Firmen mit bis zu 500 Mitarbeitern planten einen Ausbau ihres Personals in den kommenden Monaten, heißt es im Mittelstandsreport. Die Stimmung sei damit fast so gut wie im Konjunkturboom 2007. Für die Umfrage wurden den Angaben zufolge 20.000 Unternehmen befragt.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Zu diesen verkündeten Plus an Arbeitskräften fehlt aber die Auflsitung, wie viele von den neuen Arbeitskräften Niedrigstlöhner und Aus tocker sind, also vom Staat, vom Steuerzahler Bezahlte

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