DIHK
Mittelständler schaffen 200.000 Arbeitsplätze

Die Stimmung in den kleinen und mittleren Unternehmen in Deutschland ist so gut wie seit der Wiedervereinigung nicht. Das geht aus dem Mittelstandsreport des Deutschen Industrie- und Handelskammertags hervor.
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BerlinTrotz Schuldenkrise bewertet der deutsche Mittelstand seine Wirtschaftslage so gut wie seit der Wiedervereinigung nicht mehr. Das ergab eine Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertags Umfrage unter 20.000 klein- und mittelständischen Unternehmen. Diese profitierten vor allem von der robusten Binnenkonjunktur. „Eine niedrige Arbeitslosigkeit und gestiegene Arbeitsplatzsicherheit stärken nochmals die private Kaufkraft“, sagte DIHK-Präsident Hans Heinrich Driftmann am Freitag. Demnach ist die Kauflaune der Deutschen wegen der stabilen Arbeitsmarktlage nochmals gestiegen.  Das helfe personennahen Dienstleistern wie Friseuren ebenso wie Konsumgüterherstellern.

Wie der Dachverband am Freitag mitteilte, wollen die Mittelständler in diesem Jahr 200.000 zusätzliche Arbeitsplätze schaffen. IT-Dienstleister, aber auch das Gastgewerbe hätten allerdings immer größere Schwierigkeiten, qualifiziertes Personal zu finden. 

Der DIHK warnt aber auch vor Risken. Vor allem „die fragilen politischen Rahmenbedingungen in Europa“ verunsicherten die Unternehmen. „Als größtes Risiko sieht der Mittelstand die Preisentwicklung bei Energie und Rohstoffen“, sagte Driftmann. Außerdem weite sich der Fachkräftemangel aus. Skeptisch beäugen nach der Umfrage immer mehr Mittelständler die Wirtschaftspolitik.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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