DIHK-Studie: Tausende Familienunternehmen durch fehlenden Nachfolger gefährdet

DIHK-Studie
Tausende Familienunternehmen durch fehlenden Nachfolger gefährdet

Zehntausende Jobs in Familienbetrieben sind nach Angaben des DIHK durch fehlende geeignete Nachfolger gefährdet.

HB BERLIN. Vor allem kleinere Familienunternehmen haben einer am Montag veröffentlichten Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) zufolge Probleme einen neuen Inhaber zufinden. Schlage der Generationenwechsel fehl, könne dies das Aus für viele Firmen bedeuten: „Dadurch sind inzwischen fast 40 000 Betriebe pro Jahr in ihrem Weiterbestehen gefährdet - und damit zugleich rund 140 000 Arbeitsplätze“, sagte DIHK-Präsident Ludwig Georg Braun.

Die Frage des Generationenwechsels ist vor allem für kleine und mittelständische Betriebe relevant. Die meisten der betroffenen Unternehmen gaben an, den Betrieb innerhalb der Familie weitergeben zu wollen. Mehr als 15 Prozent haben jedoch keinen geeigneten Nachfolger in der Verwandtschaft. Der Verkauf falle jedoch gerade kleinen Unternehmen oft schwer, weil es wegen des geringen Unternehmenswertes und der niedrigen Erträge keine Interessenten gebe. Gut ein Fünftel der Firmen plane, das Eigentum beim Generationswechsel in der Familie weiter zu geben, die Leitung aber externen Managern zu übertragen. Für die Studie befragte der DIHK mehr als 1 100 Firmen.

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