DIHK-Umfrage
Dienstleistungsbranche will neue Jobs schaffen

Im Dienstleistungssektor dürften laut einer Branchenumfrage im nächsten Jahr über 200 000 Jobs entstehen. Die Unternehmen der Branche bewerten ihre Geschäftssituation so gut wie seit 13 Jahren nicht mehr.

HB BERLIN. Dies ist ein Ergebnis des Dienstleistungsreports für den Herbst 2006, den der Deutsche Industrie- und Handelskammertag am Dienstag in Berlin veröffentlichte. Demnach bewerten die Service-Unternehmen ihre Geschäftssituation so gut wie seit 13 Jahren nicht mehr. Im Sog der exportstarken Industrie machten derzeit viele Serviceanbieter gute Geschäfte.

Aber auch die beachtlich gestiegene Investitionstätigkeit deutscher Unternehmen mache Service- und Beratungsleistungen notwendig und ziehe die Geschäftslage des gesamten Dienstleistungssektors nach oben. Die Investitionspläne der Serviceanbieter seien so gut wie seit über zehn Jahren nicht mehr.

Mit Blick auf die Mehrwertsteuererhöhung im nächsten Jahr befürchten stärker konsumorientierte Dienstleistungsanbieter laut der Umfrage jedoch, dass die Nachfrage nach ihren Leistungen zum Jahresbeginn 2007 einen Dämpfer erhält. „Die insgesamt gute Dienstleistungskonjunktur bricht damit aber nicht ab“, unterstrich der DIHK. Doch ohne die steuerlichen Mehrbelastungen hätten im Servicesektor auch gut und gerne mehr als 300 000 neue Jobs entstehen können, hieß es.

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