Dorma-Chef Wagner
„Wir sind zweistellig gewachsen“

Dorma-Chef Thomas Wagner hat viel vor: In den nächsten zehn Jahren will er den Umsatz des Türenherstellers mehr als verdoppeln. Wie, erklärt er im Interview.
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Handelsblatt: Herr Wagner, Sie haben sich im ersten Jahr an der Dorma-Spitze ein ehrgeiziges Ziel gesetzt: In den nächsten zehn Jahren wollen Sie den Umsatz auf zwei Milliarden Euro mehr als verdoppeln. Wie weit sind Sie?

Thomas P.  Wagner: Wir streben für das nächste Geschäftsjahr bereits einen wichtigen Meilenstein an – das Erreichen einer Milliarde Umsatz. Wir sind dieses Geschäftsjahr schon nahe dran.

Das heißt, Sie werden für das am 30. Juni endende Geschäftsjahr wieder ein Umsatzwachstum verzeichnen?

Wir sind in der Tat wieder deutlich zweistellig gewachsen.

Warum ist Größe und plakative Umsatzzahl so wichtig?

Diese Umsatzzahl ist einfach zu merken und anspruchsvoll zugleich. Daran werden wir alles ausrichten.

Dorma ist für einen familiengeführten Mittelständler ungewöhnlich global aufgestellt. Wie verteilt sich Ihr Umsatz und wie wird Ihre Strategie das verändern?

Wir sind in den vergangenen 50 Jahren um durchschnittlich über zehn Prozent pro Jahr gewachsen. Dieses Wachstum war stark geprägt durch die Internationalisierung, die bei uns bereits in den 70er-Jahren begonnen hat. Wir erzielen heute rund 25 Prozent unseres Umsatzes in Deutschland, den Rest in aller Welt. Asien macht heute ungefähr zehn Prozent des Umsatzes aus. Dieser Anteil soll sich bis 2020 verdrei- bis vervierfachen. Südamerika wird sich sicherlich verzwei- oder verdreifachen.

Wie wollen Sie das erreichen?

Gerade in den vergangenen zehn Jahren haben uns auch immer Akquisitionen begleitet. Ein Großteil unseres Wachstums ist aber organisch. Der Schwerpunkt des Unternehmens ist Innovation, dadurch wollen wir Weltmarktführer bleiben.

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"Ein Zukunftsmarkt ist der Bereich Komplettlösungen"

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