Drei junge Unternehmen für ihre guten Ideen geehrt
Gründerpreis geht an Baby-Ernährer Hipp

Claus Hipp hat den Deutschen Gründerpreis für sein Lebenswerk erhalten. Parallel zum gestandenen Unternehmer wurden drei junge Firmen aus Bayern, Hamburg und Sachsen-Anhalt im Beisein von Bundeswirtschaftsminister Wolfgang Clement (SPD) für ihre guten Ideen geehrt.

HB BERLIN. Der heute 66 Jahre alte Hipp setze seit Jahrzehnten kompromisslos auf „Bioqualität jenseits von Moden und Trends“, betonte die „Start-Up-Initiative“ als Ausrichter des Gründerpreises am Dienstag in Berlin. Hipp hat sich als Hersteller von Kindernahrung einen Namen gemacht.

Getragen wird der Gründerpreis von den Sparkassen, dem Magazin „stern“, der Unternehmensberatung McKinsey und dem ZDF.

In der Kategorie Visionär ging der Preis an den Hamburger Hartmut Juhl. Er hat eine Datenbank entwickelt, die die Therapie von Krebspatienten erleichtern soll.

Die Gran-Malt GmbH aus Bergkirchen bei München erhielt für ihre Geschäftsidee den Preis in der Kategorie Konzept. Die Bayern haben ein Stammwürzegranulat erfunden, mit dem 100 Prozent alkoholfreies Bier auch ohne Brauereikenntnisse hergestellt werden kann. Das Unternehmen will sein Granulat vor allem in muslimische Länder verkaufen. Dort sei die Nachfrage nach alkoholfreiem Bier groß, jedoch gebe es kaum Brauereien.

Der Sollarzellenhersteller Q-Cells aus Thalheim in Sachsen-Anhalt erhielt den Gründerpreis in der Kategorie Aufsteiger. Das Unternehmen mit 600 Beschäftigten wachse schnell und stetig und entwickele dabei immer neue Produkte.

Die Gründerpreise wurden in diesem Jahr zum vierten Mal vergeben. In den Vorjahren war die Auszeichnung für das Lebenswerk an den Schraubenhändler Reinhold Würth, den Brillenhersteller Günther Fielmann und den Schuhverkäufer Horst Deichmann gegangen.

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