Drohende Zahlungsunfähigkeit
Hukla-Werke stellen Insolvenzantrag

Das gesunkene Auftragsvolumen hat dem Matratzen- und Polstermöbelhersteller aus dem Schwarzwald das Genick gebrochen. Doch der vorläufige Insolvenzverwalter sieht zumindest noch nicht das endgültige Aus für Hukla gekommen.

HB STUTTGART. Der Schwarzwälder Matratzen- und Polstermöbelhersteller Hukla-Werke GmbH hat Insolvenz wegen drohender Zahlungsunfähigkeit angemeldet.

Das 1936 gegründete Unternehmen aus Gengenbach in Baden habe den Antrag am Montag beim Amtsgericht Offenburg gestellt, teilte Insolvenzverwalter Stefano Buck von der Kanzlei Schultze & Braun mit. Der Grund für die Finanzkrise bei dem 1250 Mitarbeiter zählenden Unternehmen, einem der größten europäischen Hersteller von Polstermöbeln, sei das gesunkene Auftragsvolumen gewesen. Gesellschafter Hans-Jürgen Klaussner habe letztlich vergeblich 75 Mill. € in die Erhaltung des Unternehmens und in die Sozialpläne gepumpt.

Der vorläufige Insolvenzverwalter äußerte sich zuversichtlich, Hukla weiterführen zu können.

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