DSGV: Lage bleibt trotz Besserung schwierig: Positive Signale im Mittelstand

DSGV: Lage bleibt trotz Besserung schwierig
Positive Signale im Mittelstand

Die Perspektiven der mittelständischen Unternehmen in Deutschland haben sich erneut leicht verbessert. Dies ist das Ergebnis der Studie „Diagnose Mittelstand 2005“, die der Deutsche Sparkassen- und Giroverband (DSGV) am Donnerstag in Berlin vorstellte. Die Lage bleibt aber unter dem Strich aber angespannt.

HB BERLIN. „Vor allem hinsichtlich Eigenkapitalausstattung sowie Auftragslage und Umsatzentwicklung gibt es positive Signale“, erklärte der Deutsche Sparkassen- und Giroverband (DSGV) am Donnerstag zu seiner „Diagnose Mittelstand 2005“ in Berlin. Grundsätzliche Entwarnung könne es aber noch nicht geben. „Eine wirkliche Verbesserung ist erst dann in Sicht, wenn die exportgetriebene Nachfrage auch die Binnenkonjunktur nachhaltig belebt“, sagte DSGV-Präsident Dietrich Hoppenstedt.

Als positiv bezeichnete Hoppenstedt die bessere Eigenkapitalquote der Mittelständler im Jahre 2003. Die Eigenkapitalquote habe sich bei Deutschlands Mittelständlern im Bilanzjahr 2003 erneut positiv entwickelt. Bezogen auf die Bilanzsumme liege diese wichtige Kennziffer bei nunmehr 7,5 % und damit um mehr als drei Prozentpunkte über dem Vergleichswert der beiden Vorjahre. Gleichzeitig sei die Zahl der Unternehmen, die gar kein oder gar ein negatives Eigenkapital auswiesen mit 37,9 % weiter gesunken. Dieser Wert liege erstmals seit 1995 unter 40 %.

Das sei im Wesentlichen darauf zurückzuführen, dass die Eigner nicht zuletzt wegen Basel II ihre Verantwortung wahrnähmen und zusätzlich Eigenkapital bildeten und auch auswiesen, so Hoppenstedt. Nach Aussage der Sparkassen sei bei immer weniger Firmenkunden eine rückläufige Auftrags- und Umsatzentwicklung feststellbar. Ende 2004 waren dies den Angaben zu Folge nur noch 21,5 %.

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