Einsparungen möglich: Verband der Selbständigen lobt Gesundheitsreform

Einsparungen möglich
Verband der Selbständigen lobt Gesundheitsreform

Der Bundesverband der Selbständigen (BDS) hat die viel kritisierte Gesundheitsreform gelobt. Er verwies am Dienstag auf deutlich reduzierte Krankenkassenbeiträge bei hunderttausenden Selbstständigen mit geringem Einkommen.

HB BERLIN. So bringe die Reform rund 300 000 bis 400 000 Betroffenen eine Entlastung um bis zu 100 Euro monatlich, geht aus einer BDS-Mitteilung hervor.

Danach sinkt zum 1. April das fiktive Mindesteinkommen, das zur Berechnung der gesetzlichen Krankenkassenbeiträge von Selbstständigen herangezogen wird, um rund 600 Euro auf 1225 Euro. Dies führe dazu, dass schlechtverdienende Selbstständige künftig bis zu 100 Euro im Monat weniger für ihre Krankenversicherung bezahlen müssen. Bislang war die Berechnungsbasis für die Kassenbeiträge ein angenommenes Einkommen von 1837,50 Euro - und zwar auch dann, wenn ein Selbstständiger wesentlich weniger verdiente.

Durch die Neuregelung sieht der BDS eine „absurde Benachteiligung“ aus der Welt geschafft. Nach seinen Angaben sind rund 40 Prozent aller Selbstständigen Mitglied einer Gesetzlichen Krankenversicherung.

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