Einstiegserleichterung
Eine Akademie für künftige Unternehmer

Familienunternehmer, die einen Nachfolger suchen, haben es schwer. Selbst dann, wenn es dafür Kandidaten in der eigenen Familie gibt. Denn diese müssen nicht nur zur Nachfolge bereit und geeignet sein, sondern auch im Unternehmen akzeptiert werden.

HB STUTTGART. „Oft ist man über die Rolle der Söhne und Töchter etwas unglücklich“, glaubt Prof. Dr. Karl-Friedrich Ackermann festgestellt zu haben. Als Unternehmensberater hat er viel mit mittelständischen Unternehmen zu tun. „Dort ist das Verhalten gegenüber den künftigen Unternehmern meist nicht unbefangen.“

Dies brachte Ackermann, der neben seiner Beratungstätigkeit Personalmanagement an der Universität Stuttgart lehrt, auf die Idee, einen Weg zu suchen, der den künftigen Nachfolgern den Einstieg ins Familienunternehmen erleichtert. „Für Existenzgründer wird jede Menge getan, auch an den Universitäten, aber um die Nachfolger kümmert sich eigentlich niemand“.

Zwei Jahre ging er mit der Idee schwanger, eine Nachfolgerakademie zu starten. Seine Skepsis gegenüber dem Bemühen, künftige Unternehmer „mit Vorträgen und Abhandlungen auf Entscheidungen vorzubereiten“, ließ ihn nach einem „neuen methodisch didaktischen Konzept suchen“, das „auf dem Tun beruht.“

Dieses Konzept sieht wie folgt aus: Der Nachfolger oder die Nachfolgerin wird in Ackermanns Beratungsfirma ISPA Consult GmbH, Stuttgart, angestellt. Als ISPA–Mitarbeiter wird ein Projekt im Familienunternehmen übernommen. Dieses muss, so Ackermann, „sowohl in Dauer als auch in Tragweite, mit umfassender Relevanz für das Unternehmen“ geeignet sein.

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