Europa-Park-Chef
„Der Nürburgring wird Kurt Beck die Karriere kosten“

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„Gäste schätzen das Gesicht hinter dem Unternehmen“

Sie investieren viel, haben nun ihr fünftes Hotel eröffnet. Alles ohne einen Cent vom Staat?
Genau, wir schaffen das aus eigenen Mitteln und mit unseren Banken.

Inzwischen gibt es viele Konzerne, die ins Geschäft mit den Freizeitparks eingestiegen sind. Können Sie als Mittelständler mithalten?
Oh ja, wenn ich durch den Park gehe, spüre ich es jeden Tag: Die Gäste schätzen, dass es ein Gesicht hinter dem Unternehmen gibt.

Die Konkurrenz expandiert weltweit, Sie sind nur in Rust tätig. Wollen Sie Ihr Konzept nicht auch einmal exportieren?
Große Investitionen im Ausland wären eine Nummer zu groß für uns und gingen nur, wenn wir dem Beispiel der Konkurrenten folgen und uns dem Kapitalmarkt öffnen würden. Das möchte ich aber nicht. Mit unseren Fahrgeschäften sind wir aber schon seit Jahrzehnten rund um den Globus tätig.

Haben Entertainmentkonzerne wie Six Flags oder Merlin Größenvorteile?
Ich würde sagen, sie haben gewaltige Nachteile, weil sie stets den Aktienkurs im Blick haben müssen. Das geht auf Kosten der Qualität.

Sie müssen doch auch Geld verdienen.
Das tun wir auch. Aber wir denken in Generationen und nicht in Börsenkursen, das spüren Sie am Produkt.

Frühjahr und Sommer waren bislang sehr verregnet. Leidet Ihr Geschäft?
Erstaunlicherweise nicht. Wir hatten dieses Jahr den besten Saisonstart unserer Geschichte. So wie es aussieht, wird es ein ausgezeichnetes Jahr.

Mit welchem Ergebnis rechnen Sie?
Vergangenes Jahr haben wir knapp 4,5 Millionen Tickets verkauft, dieses Jahr könnten es mit dem Schub aus unserem neuen Hotel und der neuen Holzachterbahn 200 000 mehr werden.

Warum bauen Sie noch mehr Hotels?
So können wir die Grenzen des Tagesausflüglers durchbrechen. Viele Gäste bleiben heute schon zwei Tage. Und wenn wir erst einmal einen zweiten Park haben, wird das noch zunehmen.

Kommentare zu " Europa-Park-Chef: „Der Nürburgring wird Kurt Beck die Karriere kosten“"

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  • Pflegen Sie nur Ihre Vorurteile:
    Es liegt nicht am Parteibuch, wenn Menschen die Bodenhaftung verlieren.
    Auch schwarze Ministerpräsidenten habe reihenweise Steuergelder verblödelt: schauen Sie mal nach Bayern!!!

  • wieso nur roter sumpf,
    schauen Sie mal über die Landesgrenzen:
    In Bayern und Baden-Württemberg haben die dortigen schwarzen Ministerpräsidenten den Bankstern die Milliarden und Millionen nur so in den Rachen geworfen, ohne dass dadurch auch nur vorübergehend Menschen in Lohn und brot kamen.

  • Zitat von Manfred:
    "">>In diesem Fall ist die Ignoranz von Ministerpräsident Kurt Beck beispiellos. Meinen Rat als Unternehmer hat er vorher nicht einmal hören wollen. Als ich mit ihm sprechen wollte, hat er das mit einem arroganten Handwisch abgetan.<<
    Na ja, so geht Herr Mack ja auch mit anderen Leuten um, und zwar solange sie nicht prominent sind und seinem Park nützen! Wie es in Wald hineinruft... Also Herr Mack, ersta mal an die eigene Nase packen!
    ""

    Also Herr Mack ist sehr an der Meinung seiner Besucher interessiert. Oft schon mitbekommen, dass er einfach irgenwelche Besucher fragt wie es ihnen gefällt. Selbst bei uns kam er mal selbst an den Tisch und fragte uns. Waren selbst verwundert.

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