Export
Fissler will China mit Kochtöpfen versorgen

Der Kochgeschirr-Hersteller Fissler setzt auf den Export. Vor allem in China sei ein weiteres kräftiges Umsatzplus zu erwarten.

HB FRANKFURT. "Die Chancen sind auf dem internationalen Markt größer", sagte Geschäftsführer Georg Thaller am Rande der Konsumgütermesse Ambiente in Frankfurt. Dabei setzt das Unternehmen in erster Linie auf China. Dort seien hochwertige Schnellkochtöpfe gefragt. "Die kommen der chinesischen Kultur mit ihrer Affinität zu frischem, gesundem Kochen sehr entgegen", sagte er.

2004 hatte Fissler in China eine Tochtergesellschaft gegründet. Ein "kontinuierliches Wachstum" werde 2006 auch in Südosteuropa, Spanien, Italien, Frankreich und Russland erwartet, sagte Thaller. Auch in den kommenden Jahren werde der Vertrieb im Ausland weiter ausgebaut.

Im vergangenen Jahr habe das Unternehmen den Umsatz um sieben Prozent auf 127 Millionen Euro gesteigert. Auf dem nationalen Markt sei Fissler im Vergleich zum Vorjahr "im einstelligen, auf dem internationalen Markt im zweistelligen Bereich" gewachsen. Der Exportanteil sei im vergangenen Jahr von 55 auf knapp 60 Prozent gestiegen. Fissler produziert ausschließlich an seinen Standorten Idar- Oberstein und Hoppstädten-Weiersbach im Hunsrück.

Angaben zum Gewinn machte Fissler nicht. Insgesamt beschäftigt das Unternehmen rund 670 Mitarbeiter. Fissler konnte im vergangenen Jahr, in dem das Unternehmen sein 160-jähriges Jubiläum feierte, den Marktanteil in Deutschland von 17 auf 20 Prozent ausbauen.

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