Exporte auf sicherern Beinen
Exportfinanzierung mit Staatshilfe

Deutsche Produkte werden über den ganzen Globus verkauft. Bei maßgeschneiderten Exportfinanzierungen hilft auch der Staat mit. Wie deutsche Firmen ihre Risiken im Auslandsgeschäft mit maßgeschneiderten Lösungen abfedern können.

Geschäfte mit dem Ausland bergen häufig hohe Risiken für den Exporteur. Denn es ist nicht leicht, die wirtschaftliche Bonität eines in der Regel unbekannten Vertragspartners zu beurteilen. Zum Beispiel aufgrund der national sehr unterschiedlichen Bilanzierungsvorschriften. Hinzu kommen unkalkulierbare politische Risiken wie Verstaatlichung, Enteignung oder Krieg sowie Wechselkursrisiken.

Vor allem bei langfristigen Finanzierungen können nur die wenigsten Exportunternehmen das Wagnis allein übernehmen. Sie sind daher auf externe Hilfe angewiesen – die meist vom Staat oder von den Banken kommt. „Wir decken das Exportrisikounserer Firmenkunden in der Regel über einen so genannten Bestellerkredit ab, der eine Laufzeit von fünf Jahren aufweist“, sagt Stefan Degener, Direktor bei der IKB Bank.

Das Düsseldorfer Institut bietet bereits seit Ende der 70er Jahre maßgeschneiderte Exportfinanzierungen an – vor allem für Russland, Asien und Südosteuropa. Beim Bestellerkredit gewährt die eingeschaltete Bank dem ausländischen Besteller einen Kredit in Höhe von 85 Prozent des Auftragswerts. Die restlichen 15 Prozent muss der Kunde als Anzahlung leisten.

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